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Freital

Windbergdenkmal in neues Licht getaucht 

Die Stadt Freital hat durch Vandalismus verursachte Schäden beseitigen lassen. Doch das Reiterrelief braucht noch Hilfe. 

Wird jetzt bei Dunkelheit mit LED-Leuchten angestrahlt: der 17 Meter hohe Sandstein-Obelisk auf dem Windberg, ein Wahrzeichen Freitals.
Wird jetzt bei Dunkelheit mit LED-Leuchten angestrahlt: der 17 Meter hohe Sandstein-Obelisk auf dem Windberg, ein Wahrzeichen Freitals. © Egbert Kamprath

Rund um das Windbergdenkmal hat sich etwas getan, aber am Stein selber wartet noch Arbeit. Im Auftrag der Stadt ist in den vergangenen Wochen von der Freitaler Strom und Gas GmbH die Beleuchtung des König-Albert-Denkmals erneuert worden. Einige durch Vandalismus verursachte Schäden mussten beseitigt werden.

Seit Anfang September erstrahlt das Denkmal auf dem Windberg nun in einem neuen Licht. Bei den Arbeiten wurden zwei sechs Meter hohe Masten aufgestellt – die bisherigen waren 2,50 Meter hoch und an einem anderen Platz. Zudem kommen nun moderne LED-Leuchten zum Einsatz, womit der Stromverbrauch halbiert werden kann. Damit verändert ist auch die Lichtfarbe, die mit Warmweiß statt vorher Gelb vom dunklen Sandstein besser reflektiert wird. Überdies bieten die längeren Masten und die Gitter vor den Leuchten einen erhöhten Schutz gegen Vandalismus. Das Denkmal wird vom Einbruch der Dunkelheit bis 23 Uhr und ab 5 Uhr bis zum Tagesanbruch angestrahlt. Die Kosten für die Bauarbeiten lagen bei rund 8 500 Euro.

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Der 17 Meter hohe Sandstein-Obelisk, der über der Stadt auf dem rund 350 Meter hohen Windberg thront, ist das wohl bekannteste Denkmal und zugleich ein Wahrzeichen Freitals. Deshalb haben die Freitaler auch ein besonderes Interesse daran. Auf Facebook in der Gruppe „Stadtfreunde Freital“ wird gerade wieder darüber diskutiert, ob die Stadt sich eine komplette Sanierung leisten sollte. Denn am Relief des Reiters fehlt ein Bein des Pferdes. Kein schöner Zustand, finden die Internetnutzer aus Freital. Manche regen auch eine Spendenaktion an. Die erste Zusage kommt prompt: „Ich geb 50 Euro“, schreibt ein Nutzer. (SZ/tig)


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