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Neues Spielgerät kommt an die Spree

Den Spielplatz unterhalb der Ortenburg von Bautzen hatte ein Hochwasser zerstört. Jahrelang lag die Fläche brach. Das ändert sich nun.

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Bautzens Baubürgermeisterin Juliane Naumann stellte die Pläne für den Spielplatz vor.
Bautzens Baubürgermeisterin Juliane Naumann stellte die Pläne für den Spielplatz vor. © SZ/Uwe Soeder

Bautzen. Fast neun Jahre ist es her, dass der kleine Spielplatz zwischen der Spree und der Straße Unterm Schloß in Bautzen einem Hochwasser zum Opfer fiel. Seitdem liegt die Fläche brach. Das soll sich nun ändern. Im Laufe des Jahres wird dort ein neues Spiel- und Sportgerät aufgestellt. Es soll nicht nur Kinder zum Klettern, Hangeln, Balancieren einladen. „Wir wollten ein Gerät, das auch Sportler nutzen können“, erklärte Baubürgermeisterin Juliane Naumann jetzt im Bauausschuss des Stadtrates. Schließlich wird die Strecke an der Spree auch von Läufern gern genutzt. Außerdem soll laut Naumann nicht zu stark in den Baumbestand auf der Fläche eingegriffen werden. Da biete sich solch ein multifunktionales Gerät an. Früher gab es auf der Fläche – auch bekannt unter dem Namen Eselsstall – eine Kletterkombination aus Holz mit Rutsche und eine Schaukel. Vor allem im Sommer war der unterhalb der Ortenburg gelegene Spielplatz sehr beliebt, weil es dort schön schattig war. Doch im August 2010 kam das Hochwasser, das ein benachbartes Haus so schwer beschädigte, dass es abgerissen werden musste. Und auch der erst 2005 reparierte Spielplatz wurde derart in Mitleidenschaft gezogen, dass die Stadt ihn abbauen ließ.

Lange war unklar, wie es mit der Fläche weitergeht. Doch nun sollten eigentlich Kinder und Jugendliche ihre Ideen für die Neugestaltung einbringen. Im vorigen Sommer waren dazu vor Ort zwei Workshops angesetzt. Doch die fielen letztlich aus, weil es auf die Aufrufe hin kaum Resonanz gegeben hat. Schließlich entschied man sich in der Verwaltung für das multifunktionale Spiel- und Sportgerät. Ein genauer Termin für die Aufstellung steht noch nicht fest, da die Stadt noch mit zwei Anbietern verhandelt. (SZ/MSM)