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Neukircher planen das neue Feuerwehrhaus für Großdrebnitz

Die Einweihung soll im Jahr 2021 gefeiert werden. Der Zeitplan steht. Zur Standortfrage hüllt sich die Stadtverwaltung dagegen noch in Schweigen.

© Archivfoto: SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Das Unternehmen Bauplanconcept aus Neukirch wird von der Stadt Bischofswerda mit der Planung des Feuerwehrgerätehauses in Großdrebnitz beauftragt. Es setzte sich mit einer Angebotssumme von rund 148 000 Euro gegenüber einem Mitbewerber aus Bautzen durch. Der hatte rund 161 500 Euro für die Planungen veranschlagt. Ein drittes von der Stadt angefragtes Büro erklärte, es könne die vorgegebene Terminkette nicht einhalten und verzichtete deshalb auf die Abgabe eines Angebotes, heißt es in der Beschlussvorlage für die Mitglieder des Stadtratsausschusses für Technik und Wirtschaft.

Den Grundsatzbeschluss für den Bau eines neuen Gerätehauses hatte Bischofswerdas Stadtrat bereits im September 2018 gefasst. Baustart soll im Jahr 2020, die Fertigstellung im Folgejahr sein. Bis zum 30. September dieses Jahres muss die Stadt den Fördermittelantrag stellen. Voraussetzung dafür ist die jetzt vergebene Planung. Auch in dem vom Stadtrat im Januar beschlossenen Doppelhaushalt für die Jahre 2019 und 2020 ist der Neubau enthalten. Die Stadt plant mit Baukosten von zweieinhalb Millionen Euro.

Gegenwärtig nutzen die Großdrebnitzer Feuerwehrleute ein kleines Gebäude in der Ortsmitte unterhalb der Kirche, wo die Dienst- und Sicherheitsbedingungen seit langem nicht mehr den Erfordernissen entsprechen. Ortswehrleiter Gerolf Marschner sprach die unhaltbaren Dienstbedingungen mehrfach im Stadtrat an. Wo das neue Gerätehaus errichtet werden soll, gibt die Stadt bislang öffentlich nicht bekannt. Die Antwort auf eine entsprechende Anfrage von Stadtrat Gernot Müller (CDU) auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Technik und Wirtschaft verwies Oberbürgermeister Holm Große (parteilos) in den nichtöffentlichen Sitzungsteil. (SZ/ir)