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Radebeul

Neun Ortsstraßen zu Fußwegen abgestuft

Kuriosum in Radebeul: Die Spitzhaustreppe war bislang als Ortsstraße gewidmet. Der Fehler ist nun korrigiert.

Die Spitzhaustreppe können nur Fußgänger nutzen. Dennoch wurde sie in den 1990er Jahren als Straßen gewidmet.
Die Spitzhaustreppe können nur Fußgänger nutzen. Dennoch wurde sie in den 1990er Jahren als Straßen gewidmet. © Arvid Müller

Radebeul. Wer mit dem Auto versucht, die Spitzhaustreppe hinabzufahren, den werden wohl alle für verrückt erklären. Jedoch rein theoretisch wäre dies bislang möglich gewesen. Denn die Treppenanlage war im Straßenverzeichnis der Radebeuler Stadtverwaltung als Ortsstraße eingetragen und gewidmet. 

Wie das Landratsamt Meißen nun bekannt gab, ist die Spitzhaustreppe zurückgestuft worden, zu dem, was sie schon immer war, ein Wanderweg beziehungsweise beschränkt-öffentlicher Weg, wie es im Amtsdeutsch heißt.

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Beim Aktualisieren ihres Straßenverzeichnisses hat die Verwaltung der Lößnitzstadt Widmungsfehler aus den 1990er-Jahren bei neun Fußwegen festgestellt. Neben der Spitzhaustreppe sind unter anderem der Weg, der von der Burgstraße zur Oberen Burgstraße führt, der Zechsteinweg sowie Abschnitte des Bischofswegs, des Kroatengrunds und der Berthelstraße darunter.

 Zusammenaddiert handelt es sich um fast 1.680 Meter, die bisher als Ortsstraße galten. Vor über einem Jahr machte sich die Stadt auf, die Fehler zu korrigieren. Der Stadtrat leitete Umwidmungsverfahren ein. Mit der kürzlich erfolgten Bekanntmachung durch das Landratsamt sind die Verfahren nun abgeschlossen. 

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