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Leben und Stil

Neun Tipps für heiße Tage

Die Hitze setzt aktuell vielen in Sachsen zu. Doch mit etwas Vorbereitung wird die Wärme nicht zur Qual.

Wer jetzt Sport treiben will, sollte Wasser in kleinen Schlucken trinken. © Monique Wüstenhagen/dpa

1) Berufstätige sollten bei hohen Temperaturen auf leichte Kost setzen: Statt schwer verdaulichen Pommes und fettigem Steak ist ein Salat die bessere Wahl, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten, sagt Anette Wahl-Wachendorf vom Verband der Werks- und Betriebsärzte.

2) An heißen Tagen sollte morgens nicht zu kurz gelüftet werden. Denn Wände, Möbel und andere Gegenstände speichern laut der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen Wärme. Können sie während des Lüftens in den Morgenstunden nicht auskühlen, geben sie im Verlauf des Tages ihre Wärme an den Raum ab. Tagsüber sollten die Fenster geschlossen bleiben. Daneben hilft es, die Scheiben zu verdunkeln.

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3) Beim Joggen im Sommer verliert der Körper besonders viel Flüssigkeit. Zusätzlich zu den empfohlenen 1,5 Litern pro Tag trinken Sportler am besten etwa alle 15 Minuten 100 Milliliter Wasser, in kleinen Schlucken, rät Professor Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

4) Die Sonnenterrassen des Körpers werden beim Eincremen schnell vergessen. Dabei brauchen Nase, Ohren und Nacken besonders viel Schutz, da die gefährlichen UV-Strahlen dort teils senkrecht auftreffen. Darauf weist der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel hin.

5) Autofahrer drehen die Klimaanlage besser nicht zu stark auf. Grundsätzlich sollte sich die Temperatur im Innenraum nicht mehr als etwa sechs Grad von der Außentemperatur unterscheiden. Als Wohlfühltemperatur nennt der ADAC dabei eine Spanne von circa 22 bis 25 Grad.

6) Fleisch, Fisch und Gemüse werden besser immer erst nach dem Grillen gesalzen. Das Grillgut wird sonst trocken, und der Geschmack leidet, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Salmonellen vermehren sich bei hohen Temperaturen schneller. Daher sei für den Transport von Grillgut und die Lagerung im Freien eine Kühltasche ein Muss, mahnt die Verbraucherzentrale Hessen.

7) Ist es sehr warm, verdunstet Wasser aus dem Boden. Daher rät das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft, Pflanzen am frühen Morgen oder am späten Abend zu gießen. Der effizienteste Gießzeitpunkt ist übrigens um vier Uhr nachts.

8) Wer von einem Gewitter überrascht wird und keine Möglichkeit hat, sicher unterzuschlupfen, sollte eine Mulde oder Senke suchen. „Denn der Blitz schlägt immer in das höchste Ziel einer Umgebung ein“, erklärt Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst. In der Senke geht man in die Hocke, stellt die Füße eng zusammen und verschränkt die Hände um die Knie.

9) Bei Ausflügen auf Wiesen und im Wald gilt: Auf keinen Fall Müll zurücklassen. Bei starker Sonneneinstrahlung können Glasflaschen und Scherben wie eine Brennlupe wirken und trockenes Gras und Holz entzünden, erklärt der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. (dpa)