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Sebnitz

Weiterer Nachlass für Hausbesitzer

Wer im Sanierungsgebiet in Neustadt wohnt, muss Ausgleichsbeiträge entrichten. Für 80 Grundstücke sind diese noch offen.

Die Stadträte in Neustadt haben beschlossen, dass der Rabatt für die Ausgleichsbeiträge weiter gewährt wird.
Die Stadträte in Neustadt haben beschlossen, dass der Rabatt für die Ausgleichsbeiträge weiter gewährt wird. © Daniel Schäfer

Nachdem sich die Innenstadt von Neustadt in den letzten 25 Jahren in eine sanierte Wohn- und Geschäftsgegend verwandelt hat, müssen Grundstückseigentümer für diese Entwicklung zahlen. Aufgrund der Sanierungen soll der Wert aller Grundstücke in diesem Gebiet gestiegen sein. Davon geht der Gesetzgeber aus.

Deshalb wurden Ausgleichsbeiträge eingefordert. Schon seit Anfang 2013 können Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet von Neustadt die Summen freiwillig begleichen. Je früher gezahlt wurde, desto höher war der Rabatt. Bis Ende 2013 konnten zum Beispiel die Beträge mit einem 20-prozentigen Abschlag gezahlt werden. Bis Ende 2014 haben die Hausbesitzer einen 15-prozentigen Nachlass bekommen. Danach gab es noch zehn Prozent Rabatt.

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Dieser Nachlass wird jetzt auch weiter gewährt. Das hatte unlängst der Stadtrat beschlossen. Die Hauseigentümer von insgesamt 341 Grundstücken haben bereits die vorzeitige Ablösemöglichkeit genutzt. Offen sind jetzt noch die Ausgleichsbeträge für 80 Grundstücke. Die Stadtverwaltung hatte die Eigentümer im letzten Herbst informiert, welche Beiträge zu zahlen sind. Man wolle sich nicht mit den Eigentümern streiten, sondern ihnen entgegenkommen. Deshalb erhalten die Grundstücksbesitzer die den Ausgleichsbetrag bisher nicht vorzeitig bezahlt haben einen Nachlass in Höhe von zehn Prozent auf die zu zahlende Summe.

Manche Eigentümer müssen doppelt zahlen

Um die Ausgleichsbeiträge zu berechnen, wurde das Neustädter Stadtsanierungsgebiet 2013 in 15 Zonen eingeteilt. Insgesamt sind 421 Grundstücke und 380 Eigentümer betroffen. Manche müssen damit doppelt zahlen. Der Ausgleichsbeitrag ist je nach Zone verschieden hoch, die Beträge reichen von 3,40 Euro bis 9,50 Euro je Quadratmeter. Hat ein Neustädter zum Beispiel in Zone 10 ein 1 000 Quadratmeter großes Grundstück, müsste er 9 500 Euro Ablöse bezahlen.

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