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Neustadt: Lebensgefahr an altem Badeteich

Einst war der Teich in Krumhermsdorf die Attraktion. Jetzt vergammelt er. Das ärgert die Einwohner. Doch es tut sich was.

Von Anja Weber
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Gammlige Idylle in Krumhermsdorf. Die Einwohner ärgern sich. Aber es gibt einen Plan.
Gammlige Idylle in Krumhermsdorf. Die Einwohner ärgern sich. Aber es gibt einen Plan. © Steffen Unger

Nach Einwohnerprotesten nimmt sich die Stadt Neustadt nun offenbar doch den ehemaligen Badeteich im Ortsteil Krumhermsdorf vor. Zuvor hatten die Einwohner kritisiert, dass es dort mittlerweile lebensgefährlich ist und das ganze Areal zuwuchert. Immer wieder wurde das offenbar auch in Bürgergesprächen thematisiert.

Die Zufahrten sind gesperrt, da eine gefahrlose Begehung aufgrund der Baumschäden nicht mehr möglich ist. Trotzdem befinden sich offenbar immer wieder Personen auf dem Gelände, obwohl es gefährlich ist.

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Das Gras steht hoch, einige Bäume sind umgestürzt, einige liegen im Teich. Der Steg des Teiches ist eingebrochen. Alles in allem, das einstige Freizeitareal befindet sich in einem verwahrlosten Zustand. Mitte Juni fand dann auch eine Vor-Ort-Begehung statt. Dort wurde beraten, wie das Gelände wieder hergerichtet werden kann. Laut Stadtverwaltung sei eine sofortige Beseitigung von Baum- und Strauchwerk sowie eine Bereinigung des Gewässers aufgrund der langen Zeit des Brachliegens nur nach Beurteilung durch die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises möglich. Ziel sei aber, das Gelände wieder so herzurichten, dass es zum Spazierengehen und zum Verweilen genutzt werden kann.

Aus der Unteren Naturschutzbehörde gab es inzwischen Zustimmung. Gemeinsam mit Einwohner habe man besprochen, wie das Gelände gestaltet werden soll, heißt es aus der Stadtverwaltung. Der Rundweg um den Teich soll wieder angelegt und Bänke aufgestellt werden. Die Arbeiten sind für das Winterhalbjahr geplant, da nur bei gefrorenem und trockenem Boden auch schwere Technik für die Baumpflege eingesetzt werden könne, so die Stadtverwaltung.