SZ + Sebnitz
Merken

Mehr Wohnungen für Großfamilien in Neustadt

Der städtische Großvermieter konnte die letzten Jahre noch wirtschaftlich arbeiten. Allerdings muss man auch in Neustadt Konsequenzen ziehen.

 2 Min.
Teilen
Folgen
Die WWGN unterhält in Neustadt vor allem viele Wohnungen im Wohngebiet Friedrich Engels-, Maxim-Gorki-, Heinrich-Heine-Straße.
Die WWGN unterhält in Neustadt vor allem viele Wohnungen im Wohngebiet Friedrich Engels-, Maxim-Gorki-, Heinrich-Heine-Straße. © Steffen Unger

Der Leerstand in den Häusern der Wohnungsbau- und Wärmeversorgungsgesellschaft Neustadt (WWGN) hält sich in Grenzen. Rund 20 Prozent der Wohnungen stehen leer. Das hat sich offenbar auch eingepegelt. Denn seit dem Jahr 2019 gibt es da kaum Veränderungen. Leerstand durch Wegzug kann der Großvermieter kaum konstatieren. Vielmehr versterben die Leute und die Wohnungen stehen dann leer. Denn noch immer überwiegen in Neustadt die Todesfälle und nicht die Geburten. Die gehen offenbar sogar zurück.

Die WWGN verwaltet und bewirtschaftet einen Bestand von etwa 1.180 Wohnungen und Gewerbeeinheiten und betreibt ein Fernwärmenetz in der Stadt, mit dem mehrere Wohngebiete, Schulen und Sporteinrichtungen versorgt werden. Ein großer Teil des Bestandes der WWGN befindet sich in den Neubaugebieten Bruno-Dietze-Ring, Friedrich-Engels-Straße und Heinrich-Heine-Straße.

Großvermieter setzt auf Umbau

Der demografischen Entwicklung folgend, setzt der Großvermieter den Umbau von Wohnungen entgegen. Vor einigen Jahren waren vor allem kleinere Wohnungen oder auch Balkone an den Wohnungen gefragt. Inzwischen hat sich Blatt offenbar gewendet und der Bedarf ist ein anderer.

Die WWGN nimmt in Altbauten wie auch in Neubauten Grundrissveränderungen bei der Sanierung von Wohnungen vor. Die Nachfrage nach großen Wohnungen für junge Familien sei gestiegen, heißt es aus dem Unternehmen. Während noch vor Jahren eher kleinere Wohnungen gefragt waren, seien es jetzt Vier- und Fünf-Raumwohnungen. (SZ/web)