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Sebnitz

Premiere für die mobile SZ-Redaktion

Die SZ-Reporter kommen zu Ihnen. Wir besuchen Sie dort, wo Sie in der Sächsischen Schweiz und im Osterzgebirge zu Hause sind. Auftakt war in Neustadt.

Domokos Szabó, Geschäftsführer der DDV Mediengruppe Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, im Gespräch mit einem Leser.
Domokos Szabó, Geschäftsführer der DDV Mediengruppe Sächsische Schweiz/Osterzgebirge, im Gespräch mit einem Leser. © Steffen Unger

Den Bus der DDV-Mediengruppe werden Sie jetzt öfters sehen. Mit der Redaktion auf Rädern kommen wir in Ihre Heimatorte im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Wir sind gespannt auf Ihre Themen, Kritiken und Anregungen. Erster Halt war am Freitag auf dem Parkplatz vor dem Rewe-Einkaufszentrum in Neustadt.

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Vor Ort in Neustadt waren dieses Mal Domokos Szabó, Geschäftsführer der DDV-Tochter DDV SOE, und Reporterin Anja Weber. So ein mobiles Büro hat den Vorteil, dass wir darin arbeiten, uns mit den Lesern treffen und uns ihre Geschichten anhören können. An mobiles Arbeiten war in Neustadt jedoch nicht zu denken. Schon als die Werbeaufsteller platziert wurden, standen die ersten Interessierten vor dem Bus. Und die zögerten auch nicht lange: "Zu viel Werbung, zu viele Stars im Strampler, zu viele Todesanzeigen, zu viel Dynamo-Dresden-Berichte. Das Beste sind die Leserbriefe", meinte ein Leser. Ein Auftakt nach Maß, aber legitim.

Denn wir kommen ja auch zu Ihnen, um Ihre Kritik entgegenzunehmen und mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Der Herr erfuhr von Geschäftsführer Domokos Szabó unter anderem, dass die Werbung einen Teil der Finanzierung der Zeitung ausmacht. Den Großteil tragen die Abonnenten bei. Aber ohne Werbung wäre die Zeitung deutlich teurer. Und man dürfe auch nicht Anzeigen und Beilagen als Informationsquelle oder gar Lesestoff unterschätzen. An qualitativen - sprich kritischen und konstruktiven - Leserbriefen sind wir immer interessiert. Veröffentlicht wird alles, was nicht unter die Gürtellinie geht.

Erste Station für unseren SZ-Redaktionsbus war der Rewe-Einkaufsmarkt in Neustadt.
Erste Station für unseren SZ-Redaktionsbus war der Rewe-Einkaufsmarkt in Neustadt. © Steffen Unger

Suche nach Geschichten, die für viele relevant sind

Aber auch ganz aktuelle Probleme wie die Preis-Erhöhungen bei Gas und Strom waren ein Thema und wie Menschen geholfen werden kann, die im nächsten Jahr unter hohen Nachzahlungen leiden werden. Unsere Reporter werden dem nachgehen und vor allem bei den Großvermietern nachfragen, wie diese ihre Mieter mit Beratung oder mit anderen Angeboten unterstützen können. Kritik gab es auch, dass über manche Themen zu viel und über andere zu wenig oder gar nicht berichtet werde.

Dass die Erwartungen sehr vielfältig sind, ist uns bewusst. Und dass unsere Leser auch sehr unterschiedlich sind, ist uns auch klar. Deshalb hinterfragen wir bei jedem Thema, das wir planen, ob es nur einige, viele oder sehr viele interessiert. Tagtäglich wägen wir dabei ab und suchen nach Geschichten, die möglichst für sehr viele relevant und spannend sind. Das Portal Sächsische.de hilft uns, weil wir dort in Echtzeit sehen können, welcher Beitrag wie stark gelesen wird.

Zu wenige Busse, Radwege, Ärzte

Wir können aber nur so gut sein, wie unsere Leser es sind. Deshalb sind Sie mit Ihren Anregungen und Vorschlägen gefragt. Ganz konkret wollen wir von den Stationen des SZ-Busses Themen mitnehmen, die die Reporter dann weiter recherchieren können. In Neustadt war das zum Beispiel der fehlende Hals-Nasen-Ohren-Arzt oder der zerstörte Teich am Wanderweg vom Bruno-Dietze-Ring auf die Götzingerhöhe. Mehrmals wurde eine mangelhafte Anbindung der ländlichen Gemeinden an den Öffentlichen Personennahverkehr kritisiert. So kommt man wohl in Neustadt in den zeitigen Morgenstunden nicht mit dem Bus nach Dresden und spätabends, also nach 23 Uhr, nicht mehr nach Neustadt zurück. Darüber hinaus fahren an den Wochenenden die Busse nur im Zwei-Stunden-Takt. Das wird als wenig kundenfreundlich angesehen.

Gleich mehrmals wurden fehlende Radwege vor allem entlang der B6 und zwischen dem Kreisverkehr Fischbach und Neustadt bemängelt. Pläne hierfür gibt es. Allerdings steht ein Baustart in den Sternen, was die Radfahrer ärgert. Also für uns genug Themen, die wir zusätzlich anpacken können und damit hoffentlich Ihren Nerv treffen.

Die Redaktion auf Rädern ist am Mittwoch, 3. November, von 15 bis 18 Uhr, auf dem Lutherplatz in Schmiedeberg und steht für Ihre Anliegen und Fragen zur Verfügung.

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