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Riesa

Corona-Folgen machen Neways zu schaffen

Die Auftragslage vor allem aus der Automobilbranche stockt. Es gebe aber Anzeichen für eine Erholung des Marktes, heißt es.

Blick auf das Neways-Gebäude in Riesa.
Blick auf das Neways-Gebäude in Riesa. © Sebastian Schultz

Riesa/Son. Der Konzern Neways Electronics hat im vergangenen Halbjahr sinkende Umsätze verzeichnet. Das geht aus dem Halbjahresbericht des Unternehmens hervor. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank der Nettoumsatz um etwa 20 Millionen Euro auf 243 Millionen Euro. 

Damit setzt sich der Trend aus dem ersten Quartal fort. Schon im April hatte Neways Electronics einen Umsatzrückgang vermeldet. Grund seien nach wie vor die Corona-Folgen, die vor allem die Auto-Industrie getroffen hatten, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Unternehmens Eric Stodel. "Der Nachfrage-Ausfall im Bereich Automotive – insbesondere infolge der von einer Reihe unserer Kunden praktizierten, völligen Stilllegung der Produktion im April und Mai – hat dazu geführt, dass unser Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um acht Prozent sank." Dem Konzern sei es "durch konsequentes Kosten- und Liquiditäts-Management" aber gelungen, die Auswirkungen zu begrenzen. 

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Steigende Umsätze im Juni

Kostenmanagement werde auch in der näheren Zukunft eine Rolle spielen. Wie sich das an den einzelnen Standorten, etwa in Riesa, auswirken könnte, führt der Konzern im Bericht nicht näher aus. In Riesa hatte Neways aufgrund einer sich verschlechternden Wirtschaftslage bereits Anfang März Kurzarbeit angemeldet. 

Wie es im Halbjahresbericht weiter heißt, herrscht auf den Märkten nach wie vor eine unsichere Lage. Allerdings gebe es auch Anzeichen dafür, dass sich die Auftragslage gerade wieder erholt. So sei im Juni der Umsatz wieder gestiegen. Neways gehört zu Riesas größten Arbeitgebern und produziert unter anderem Steuerelemente für Züge, Autos und Windkraftanlagen. (SZ)

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