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Gesundheit

Plötzliche Ohnmacht muss abgeklärt werden

Eine plötzliche Ohnmacht kann Betroffenen einen ganz schönen Schrecken einjagen, ist aber meist harmlos. Anders sieht es allerdings bei Herzpatienten aus.

Eine Ohnmacht ist unter Umständen alles andere als harmlos.
Eine Ohnmacht ist unter Umständen alles andere als harmlos. © Adobe Stock/Rainer Fuhrmann (Symbolfoto)

Regulationsstörungen des Kreislaufs sind in der Regel Ursache für eine Ohnmacht. Auslöser auch bei jungen, herzgesunden Menschen sind etwa langes Stehen, Hitze oder der Aufenthalt in stickigen Räumen. Sind aber Herzpatienten betroffen, können lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen dahinterstecken, warnt die Deutsche Herzstiftung.

So kann eine Ohnmacht das erste Anzeichen eines drohenden plötzlichen Herztods sein. Vorübergehende Ohnmachten sollte unbedingt ein spezialisierter Arzt abklären. Je nach Befund ist vielleicht die Implantation eines Herzschrittmachers oder eines Defibrillators notwendig. Erwacht ein Herzpatient nicht kurzfristig aus einer Ohnmacht, müssen die Angehörigen sofort die 112 anrufen und gegebenenfalls mit der Wiederbelebung beginnen.

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Auch bei Diabetes Mellitus oder Nierenfunktionsstörungen kann es vorübergehende plötzliche Ohnmachten geben. Auch hier muss ein Arzt die genaue Ursache abklären und gegebenenfalls die Medikation anpassen. (dpa/tmn)

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