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Nicht mal halb so viel Regen wie üblich

Es fehlen 280 Liter Wasser pro Quadratmeter. Das Defizit auszugleichen, wird dauern.

Der Sommer 2018 wird als der trockenste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in die Geschichte eingehen – vor allem in der Oberlausitz. Hier hat es seit Jahresbeginn nicht mal halb so viel geregnet wie normalerweise üblich. Im Schnitt fehlen den Böden überall zwischen 270 und 280 Liter Wasser pro Quadratmeter, weiß Anja Asmawi vom Agrarwetterdienst in Leipzig.

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Besonders kritisch für die Landwirte ist die Trockenheit in den oberen Bodenschichten. Bis in 30 Zentimeter Tiefe ist die Bodenfeuchte inzwischen auf weniger als ein Drittel des von den Pflanzen benötigten Reservoirs gesunken, auf manchen Feldern sogar auf weniger als zehn Prozent. „Da kommen die Wurzeln der Pflanzen einfach an kein Wasser mehr heran“, erklärt Asmawi.

Die angekündigte Wetterlage könnte die Situation aber entspannen. Tiefausläufer werden in den nächsten Tagen für unbeständiges und feuchtes Wetter sorgen. „Es könnten in der Summe bis zu 40 Millimeter Niederschlag fallen“, sagt die Agrarwetterexpertin. „Das Defizit ist damit zwar längst noch nicht ausgeglichen, aber die Bodenfeuchte in der oberen Schicht steigt wieder.“ (SZ/ju)