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Nichts geht mehr auf der Liebstädter

Die Straße wird am nächsten Wochenende gesperrt, es gibt neuen Asphalt. Die Folge: Engpass und Umleitung in Pirna.

Von Thomas Möckel

Pirna. Gebaut wird an der Zehistaer und Liebstädter Straße in Pirna schon seit Anfang April. Bislang waren die Trassen nur teilweise gesperrt, Kraftfahrer konnten die Strecke dank Ampelregelung weiter passieren. Nun aber geht es in die heiße Phase: An den nächsten beiden Wochenenden macht Pirna die Straße komplett dicht, weil die Bauleute den neuen Asphalt auftragen. Zwar dauert die Sperrung stets nur wenige Tage, aber dennoch ist eine der wichtigsten Ein- und Ausfallstraßen vorübergehend gekappt. Die SZ fasst zusammen, was und wann gebaut wird – und wo der Verkehr stattdessen entlang fließt.

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Die Baustelle
Fachleute hatten zunächst entlang der Liebstädter und Zehistaer Straße – auf dem Abschnitt zwischen den Knotenpunkten Berggießhübeler Straße und Kohlbergstraße – die Entwässerungsrinnen am Straßenrand erneuert. Sie entfernten die alten Steine, dann pflasterten sie die Rinne neu. Dabei schrumpfte die Rinnenbreite von 50 auf 30 Zentimeter. Jetzt erneuern die Arbeiter die Asphalttrag- und -deckschicht, im August wird die Trasse neu markiert. Kritiker halten diese Arbeiten für unnötig, weil die Straße aus ihrer Sicht noch intakt ist. Doch nach Aussage der Stadt hatten die Arbeiter bei der Sanierung der Trasse vor etlichen Jahren wohl das falsche Bindemittel für den Asphalt verwendet. Aufgrund dessen sei der Belag rissig und spröde geworden, sodass er erneuert werden müsse.

Die Sperrung
Die erste Vollsperrung betrifft die Liebstädter Straße auf dem Abschnitt von der Hausnummer 30 (Hotel zur Post) bis zur Hausnummer 61 (MAN-Niederlassung) kurz vor der Baustelle zur Südumfahrung. Die Strecke ist vom 31. Mai, 7 Uhr, bis 4. Juni, 4 Uhr, dicht. Die Stadt hat aber mit der Baufirma vereinbart, dass Anwohner, Busse des öffentlichen Nahverkehrs, Rettungsdienste sowie Gewerbetreibende im Ausnahmefall die Strecke eingeschränkt bis zum 1. Juni, 16.30 Uhr, passieren können. Auf diese Weise soll auch der Schülerverkehr zur Grundschule Zehista gesichert werden, der sonst problematisch geworden wäre. Die Zufahrt zum Penny-Markt unmittelbar am Baustellenanfang bleibt ebenfalls bis 1. Juni, 16.30 Uhr, offen. Laut der Baufirma können darüber hinaus Fußgänger ihre Grundstücke zu Fuß über die vorhandenen Gehwege jederzeit erreichen. Sie sollten nur aufpassen, dass sie nicht mit dem klebrigen Asphaltbindemittel in Berührung kommen und nicht aus Versehen auf den heißen Asphalt treten. Grundsätzlich bittet die Baufirma die Anlieger darum, ihre Autos während der Vollsperrung außerhalb des Baufeldes abzustellen, sollten die Pkws benötigt werden. Pirna richtet dafür einen Interimsparkplatz am sogenannten Omega – jene Schleife, die die Zehistaer Straße an der Südumfahrung-Baustelle macht – ein. Die Parkfläche ist ausgeschildert.

Die Zehistaer Straße zwischen Südumfahrung-Baustelle und Kohlbergstraße wird dann vom 7. Juni, 7 Uhr, bis 11. Juni, 4 Uhr, voll gesperrt.

Die Umleitung
Als offizielle Umleitung hat Pirna die Strecke über Rottwerndorfer Straße, Alt-Rottwerndorf, Alt-Neundorf sowie Cotta A ausgewiesen. Es gibt allerdings auch eine Alternativroute über die Dippoldiswalder Straße und den Dohnaer Ortsteil Krebs, die jedoch aufgrund der Straßenbreite nur für Pkws geeignet ist.