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Sport

Niederlagen für Füchse und Eislöwen

Sowohl die Lausitzer als auch die Dresdner Eishockey-Profis verlieren in der Verlängerung. Dabei hatten beide Teams das Momentum eigentlich auf ihrer Seite.

Die Weißwasserander Profis Nicolas Strodel (M.) und Jake Ustorf (r,) versuchen dem Tölzer Matt MacKenzie den Puck zu stehlen.
Die Weißwasserander Profis Nicolas Strodel (M.) und Jake Ustorf (r,) versuchen dem Tölzer Matt MacKenzie den Puck zu stehlen. © Thomas Heide

Weißwasser/Dresden. Im zweiten Saisonspiel haben die Lausitzer Füchse am Freitagabend gegen die Tölzer Löwen die erste Niederlage kassiert – 2:3 (1:0, 0:1, 1:1) nach Verlängerung. 

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Das Spiel auf Augenhöhe lebte von seiner Spannung und starken Torhüterleistungen. Zweimal glich Bad Tölz die Führung der Lausitzer, für die Clarke Breitkreuz doppelt traf, aus. Das Siegtor gelang schließlich Manuel Edfelder nach einem tollen Spielzug. 

Traf elf Sekunden vor Schluss zum umjubelten Ausgleich gegen Kaufbeuren, womit er den Eislöwen wenigstens einen Punkt sicherte: Angreifer Jordan Knackstedt.
Traf elf Sekunden vor Schluss zum umjubelten Ausgleich gegen Kaufbeuren, womit er den Eislöwen wenigstens einen Punkt sicherte: Angreifer Jordan Knackstedt. © Thomas Heide

Zur gleichen Zeit konnten die Eislöwen auch im dritten Anlauf nicht gewinnen. Die Dresdner unterlagen dem ESV Kaufbeuren in eigener Halle vor nur 1.892 Zuschauern mit 1:2 nach Verlängerung. 

Richtig interessant wurde die Partie erst kurz vor Schluss. Nachdem es lange torlos blieb, gingen die Gäste kurz vor Schluss in Führung (56. Minute), elf Sekunden vor Schluss glich Jordan Knackstedt aus. Doch das Momentum sollte wieder zu Gunsten der Gäste kippen: In der Verlängerung nutzte der ESV ein Powerplay zum Sieg. (SZ)