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Meißen

Niedrige Zinsen kurbeln Geschäft an

Die Zahl der Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank Meißen ist erneut gestiegen.

© Daniel Karmann/dpa (Symbolfoto)

Meißen. Die Commerzbank-Filiale in Meißen hat im vergangenen Jahr Kunden hinzugewonnen und rege Kredite ausgereicht. Im Privatkundengeschäft stieg die Zahl der Kunden um knapp 300, im Vorjahr waren es 160. 

„Damit konnten wir seit Ende 2017 unsere Kundenzahl auf heute 9 850 steigern“, sagte Anja Vogler, die neue Filialdirektorin in Meißen. „Unsere Wachstumsstrategie funktioniert. Ein Grund dafür ist nach wie vor unser kostenloses Girokonto mit Startguthaben. Das bieten wir weiter an.“ 

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Auch die erneute bundesweite Auszeichnung als „Beste Bank vor Ort“ trage dazu bei. Mit den Filialen in Meißen, Riesa und Radebeul sei die Bank gut aufgestellt. Diese sollen erhalten bleiben, der Personalabbau sei beendet. „Wer Filialen schließt, verliert Kunden“,so Anja Vogler.

Anja Vogler ist seit 1. März dieses Jahres die Leiterin der Commerzbank in Meißen. Zuvor war die 53-Jährige in Radebeil tätig.  © Commerzbank

Im Kreditgeschäft haben niedrige Zinsen und die gute wirtschaftliche Lage das Wachstum in der Filiale weiter angekurbelt. „Wir haben 2018 neue Ratenkredite in Höhe von drei Millionen Euro ausgereicht, das ist ein Zuwachs von elf Prozent gegenüber dem Vorjahr“, sagte Vogler. Das Neugeschäft mit Immobilienfinanzierungen lag 2018 bei knapp zehn Millionen Euro. 

Insgesamt betreute die Commerzbank 2018 in Meißen ein Kreditvolumen von 50 Millionen Euro, das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Bei der Geldanlage verschenkten viele Menschen weiter Geld. „Sie wissen, dass sie investieren sollten, sparen aber trotzdem zu Niedrigzinssätzen“, so die Filialleiterin. „69 Millionen Euro liegen allein bei uns praktisch unverzinst auf Konten, und der Hang zum Sparbuch hält unverändert an.“ 

Die Null-Zins-Politik der EZB werde aber weiter anhalten. „Deshalb wollen wir den Kunden mit Beratung die Angst vor Wertpapieren nehmen, damit sie für ihr Geld wenigstens einen Inflationsausgleich erhalten“, sagt sie. Im Vorjahr seien eine Million Euro mehr in Wertpapieren angelegt worden als 2017.

Auch das Geschäft mit Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmen mit bis zu 15 Millionen Euro Jahresumsatz habe die Commerzbank auf solide Beine gestellt. So sei die Zahl der Unternehmerkunden um 50 auf insgesamt rund 2 000 in der Region gewachsen. (SZ/jm)