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Döbeln

Niedrigste Quote seit Anfang der 90er

Die Zahl der Arbeitslosen in Mittelsachsen ist auf dem niedrigsten Stand seit Anfang der 1990er Jahre. Gleichzeitig sind mehr als 3.000 Stellen unbesetzt.

© Jan Woitas/dpa (Symbolbild)

Landkreis. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Mittelsachsen ist im April um 580 Personen zurückgegangen und liegt aktuell bei unter 7.700 Frauen und Männern. Das entspricht einer Quote von 4,7 Prozent.

„Das ist ein neuer Tiefstand seit Anfang der 1990er Jahre. Jedoch stehen demgegenüber fast 3 000 offenen Stellenangeboten in Mittelsachsen mit einer Vielzahl an Beschäftigungsmöglichkeiten zur Verfügung“, sagt Susan Heine, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiberg. Es sei zunehmend schwerer, dafür die geeigneten Bewerber zu finden, wenn das verfügbare Bewerberpotenzial immer mehr zurückgeht.

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„Unternehmen sind daher gut beraten, wenn sie auch Bewerbern eine Chance geben, die zwar noch nicht vollumfänglich ihren Anforderungen entsprechen, die aber in der Praxis unter Beweis stellen können, was in ihnen steckt. Hierbei können auch verschiedene Förderinstrumente zum Einsatz kommen. Wir beraten Unternehmen gern über in Frage kommende Möglichkeiten“, so Susan Heine weiter.

Im Bereich Döbeln waren im vergangenen Monat 2.021 Personen arbeitslos gemeldet (Arbeitslosenquote: 6,1 Prozent). Das sind 299 weniger als im April letzten Jahres und 154 weniger als im Vormonat. Im mittelsächsischen Vergleich weisen die Regionen Rochlitz und Flöha mit 3,8 Prozent beziehungsweise 3,9 Prozent die niedrigsten Arbeitslosenquoten auf.

Der Gesamtbestand an unbesetzten Arbeitsstellen liegt bei 2.983 Stellen. Die meisten Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in der Leiharbeit (765), im Verarbeitenden Gewerbe (496), im Baugewerbe (303) aber auch im Einzelhandel (232). (DA/vt)