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Niesky nimmt Abschied vom alten Eisstadion

Der Eislaufverein verspricht ein emotionales letztes Heimspiel vor der Stadionsanierung in Niesky. Doch trotz aller Freude gibt es einen Wermutstropfen.

© Montage: SZ

Niesky.Alle freuen sich darauf, dass im Februar endlich die Abrissarbeiten im Nieskyer Eisstadion beginnen. Moment, alle? Das stimmt so nicht ganz. Es gibt auch Menschen, die den Umbau noch ein wenig hinausgezögert hätten. Denn der Abrissbagger verhindert, dass das Eis in den Winterferien für die Kinder freigegeben werden kann. Einzelne Eltern hätten den Baubeginn gerne verschoben. Getreu dem Motto – wenn wir schon so lange warten, dann kommt es auf die zwei Wochen auch nicht mehr an.

Doch Barbara Giesel hat jene, die sich deswegen an sie gewandt haben, enttäuschen müssen. „Wir haben einen strengen Zeitplan“, sagt die Leiterin Technische Dienste bei der Stadtverwaltung. Die Eisfläche müsse schnell abgetaut werden, um das Kühlmittel abzulassen, sodass Mitte Februar die Abrissarbeiten beginnen können. „Wenn wir das verschoben hätten, wäre der Zeitplan verschoben worden“, sagt sie. Dabei soll doch Ende des Jahres das neue Dach fertig sein. Gerade für die Hortkinder sei das sicherlich schade, räumt Barbara Giesel ein. Doch das Ergebnis Ende 2016 wird hoffentlich alle versöhnen.

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Wie groß die Vorfreude ist, wird sich sicherlich am Sonnabend zeigen. Der Eislaufverein will das letzte Spiel unter freiem Himmel zu einem besonderen Erlebnis für Zuschauer und Aktive machen. Auch die Oberbürgermeisterin wird sich das historische Ereignis nicht entgehen lassen – sie eröffnet die Veranstaltung. Die beiden Drittelpausen werden von den Tornado Bambini und der Funkengarde des Karnevalvereins Niesky gestaltet. Nach dem Spiel sind ein Feuerwerk und ein gemütlicher Ausklang für Fans und Cracks geplant. Der Verein hat zu dem besonderen Anlass auch exklusive Fanartikel aufgelegt. So soll unter anderem ein neuer Fanschal verkauft werden.

Zudem gehen die Tornados eine Wette mit den Nieskyern ein. Kommen mehr als 1 000 Zuschauer zu dem Spiel gegen die Crimmitschau Outlaws, wollen die Cracks ein Freundschaftsspiel gegen eine Fanauswahl organisieren – im sanierten und überdachten Eisstadion am Waldbad. (SZ/kem)