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Niesky kauft zwei neue Streusalz-Silos

Die Mitarbeiter des Bauhofes bekommen damit auch bessere Arbeitsbedingungen.

Ein Bild vom November 2019: Der Nieskyer Bauhofleiter Kai-Uwe Börstler zeigt die Vorräte an Streusalz im Bauhof Niesky. Sie lagern unter freiem Himmel, weil eine Aufbewahrungsmöglichkeit fehlt.
Ein Bild vom November 2019: Der Nieskyer Bauhofleiter Kai-Uwe Börstler zeigt die Vorräte an Streusalz im Bauhof Niesky. Sie lagern unter freiem Himmel, weil eine Aufbewahrungsmöglichkeit fehlt. © SZ/Steffen Gerhardt (Archiv)

Spätestens, wenn das Kfz ins Rutschen kommt oder eine dichte Schneedecke das Fortkommen auf den Gehwegen erschwert, dann rückt der Winterdienst in den Fokus der Aufmerksamkeit. Damit der Winterdienst des Bauhofes der Stadt Niesky künftig noch besser in der Lage ist, seine Aufgaben zu erfüllen, bringt Enrico Bachmann, der Leiter des Bauamtes, einen Vorschlag zur Beschlussfassung in der Stadtratssitzung ein. Dieser Vorschlag beinhaltet die Anschaffung von zwei Silos zur Lagerung von insgesamt 72 Tonnen Streusalz.

Als Begründung führt der Bauamtsleiter die unbefriedigende Situation bei der Lagerung, insbesondere hinsichtlich des Arbeitsschutzes für die Mitarbeiter des Winterdienstes, an. Denn statt einer zentralen Lagerung sind die Streusalzvorräte derzeit auf drei Standorte in der Stadt verteilt. Das Salz wird für den Einsatz aus sogenannten Bigpacks entnommen. Besonders bei Glätte und in der Dunkelheit ist die Beladung der Einsatzfahrzeuge aus diesen Behältern mit Risiken verbunden. Ein weiterer Faktor, der für die Anschaffung spricht, ist die Verbesserung der Lagerungsbedingungen für das Salz über einen längeren Zeitraum. In den Jahren mit einem strengeren Winter betrug der Verbrauch an Streusalz im Durchschnitt etwa 120 Tonnen. Über die Hälfte davon wären durch diese Lösung in einem solchen Fall in den Silos sicher untergebracht.

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Für die Anschaffung der zwei Lagermöglichkeiten werden rund 51.000 Euro benötigt. Die stehen der Stadt Niesky zur Verfügung, ohne an anderen Stellen sparen zu müssen, unterrichtet Enrico Bachmann die Stadträte. Dies resultiert unter anderem daraus, dass der Bauhof vom relativ niedrigen Kraftstoffpreis ebenso profitieren konnte, wie von der Tatsache, dass eine aufwendige Grabenberäumung bei See von der Deutschen Bahn AG übernommen wurde und dass der Bauhof von größeren Reparaturen verschont blieb. Für den Beschluss stimmen zehn Stadträte, zwei dagegen, drei Stimmenthaltungen.

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