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Ladengeschäfte: Leerstand in Niesky nimmt ab

Kündigungen wegen Corona gab es beim Großvermieter GWG nicht. Stattdessen soll die Vermietungsquote bis Jahresende weiter zulegen.

Das Expert-Geschäft von Roland Mitschke gehört zu Niesky.
Das Expert-Geschäft von Roland Mitschke gehört zu Niesky. © André Schulze

Auch wenn viele der ortsansässigen Händler und Dienstleister wegen der Auswirkungen durch die Corona-Krise aktuell eine schwierige Zeit durchmachen - seine Gewerbeeinheit aus diesem Grund gekündigt hat bei der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Niesky (GWG) bisher niemand. Geschäftsführer Jörg Kalbas ist froh darüber, dass jetzt offenbar auch in der lokalen Wirtschaft eine Stabilisierungsphase eingesetzt hat und sich der Leerstand von Ladengeschäften damit voraussichtlich auch nicht erhöhen wird.

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Im Gegenteil: Kalbas rechnet damit, dass es bis zum Jahresende weitere Neuvermietungen geben wird. Als Interessenten kämen allerdings nicht die klassischen Einzelhandels-Genres infrage. Stattdessen sei man mit Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit und Pflege in guten Gesprächen. Der Chef des Nieskyer Großvermieters hofft, dass er damit die schon jetzt hohe Vermietungsquote von Gewerbeeinheiten von etwa 95 Prozent weiter steigern kann.

Dass die Corona-Krise zu keinen Kündigungen unter den gewerblichen Mietern der GWG geführt hat, liegt auch an der Preispolitik des Unternehmens. So hat es laut Jörg Kalbas in angespannten Fällen Kompromisse gegeben, was die Konditionen der Verträge betrifft. "Wir haben Stundungen und Teilerlassen zugestimmt und damit auf Mieteinnahmen verzichtet", so der Geschäftsführer. Dies sei aber für beide Seiten die bessere Lösung gewesen, statt auf die Fortsetzung des Mietverhältnisses zu verzichten.

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