merken
PLUS Niesky

Niesky fiebert der Eissaison entgegen

Zum Saisonstart der Tornados in ein paar Tagen sind Besucher willkommen. Aber unter Auflagen. Corona hat sich auch auf das Team ausgewirkt.

Am 17. Oktober findet das erste Heimspiel der Tornados statt. Das Eisstadion soll aber möglichst schon ein paar Tage früher nutzbar sein.
Am 17. Oktober findet das erste Heimspiel der Tornados statt. Das Eisstadion soll aber möglichst schon ein paar Tage früher nutzbar sein. © André Schulze

Der 3. Oktober ist traditionell schon seit Jahren der Tag, an dem die Tornados ihre Mannschaft für die neue Saison vorstellen. An diesem Sonnabend, was allein kalendarisch besonders günstig wäre, fällt der Termin allerdings aus.

"Wir sind mit dem Eiscafé Becker übereingekommen, auf dieses Event diesmal zu verzichten", bedauert Elke Weinig die Absage. "Bis zu 400 Leute auf engstem Raum - das können wir unter Corona-Bedingungen einfach nicht verantworten", erklärt die Sprecherin des Nieskyer Eislaufvereins. Natürlich sei das schade für die Fans. Aber: "Aufgrund der Örtlichkeit dürften es mit Hygienekonzept und Zulassungsbeschränkungen maximal 100 Besucher sein. Wie sollen wir die auswählen, ohne die anderen zu enttäuschen?"

Familien aufgepasst
Familien aufgepasst

Hier finden Sie alle Ergebnisse des Familienkompass 2020.

Zum ersten Heimspiel empfängt Niesky FASS Berlin

So setzt der ELV vor allem auf die Mannschaftsvorstellung in der SZ, die pünktlich vor Beginn der Saison in der Nieskyer Lokalausgabe erscheinen wird. Über die Zusammenstellung des neuen Teams will Elke Weinig im Vorfeld deshalb noch nicht viel verraten. Nur soviel: "Wir müssen sieben Abgänge verkraften, freuen uns aber auch auf mehrere Neuzugänge." Wie viele genau? "Ein bisschen Neugier bis zur Teamvorstellung in der Zeitung muss doch noch bleiben", lacht die Frau vom ELV.

Das erste Heimspiel der Tornados findet am Sonnabend, 17. Oktober, statt. Als Gegner reisen die Cracks von FASS Berlin an, bei denen eine Woche zuvor bereits der Saisonauftakt in der Regionalliga Ost stattgefunden hat. Eis sollte den Kufenflitzern bis dahin zur Verfügung stehen. Die Eismacher von Stadion-Betreiber Stadtwerke Niesky arbeiten schon mit Hochdruck daran. Gerade hat eine Spezialfirma die Kälteanlage gewartet. Danach beginnen Eismeister Enrico Splitek und seine Kollegen mit dem Aufbau der frostigen Schicht.

Öffentliches Laufen schon zum Ferienbeginn?

"Das dauert etwa zehn bis zwölf Tage", erklärt Splitek. Je nach Wetter und Außentemperaturen, weil das Eis im Stadion richtig durchgefrieren muss. Dem Heimauftakt der Tornados steht seiner Meinung nach aber nichts im Wege. Wenn alles klargeht, könnten die Cracks schon am 12. oder 13. Oktober das erste Trainingsmatch bestreiten. Zum Beginn der Herbstferien wäre im günstigsten Fall auch schon öffentliches Laufen möglich. Darauf will sich der Eismeister aber noch nicht festlegen lassen.

Denn Voraussetzung für die Nutzung des Stadions ist in Corona-Zeiten auch ein genehmigtes Hygienekonzept. Derzeit werden gleich zwei davon erarbeitet. "Alles was mit Breitensport und freiem Laufen zu tun hat, geht über unseren Tisch. Der ELV muss ein Konzept für den Besuch der Tornado-Spiele schreiben", erläutert Stadtwerke-Sprecherin Sabine Michler. Das Papier des Betreibers liegt bereits beim Landratsamt, sieht Maskenpflicht in allen Räumen und maximal 266 Besucher gleichzeitig vor. Der Verein arbeitet laut Elke Weinig noch an seinem Konzept.

Mehr Nachrichten aus Niesky lesen Sie hier.

Mehr Nachrichten aus Görlitz lesen Sie hier.

Mehr zum Thema Niesky