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Nachwuchs für Schafe im Unesco-Gebiet

78 Jungtiere kamen im Januar in der Naturschutzstation in Förstgen zur Welt. Obwohl sie die Kälte gut aushalten, hielt der Frost den Schäfermeister auf Trab.

Schäfermeister Felix Wagner inmitten seiner neugeborenen Lämmer. Da macht die Arbeit Spaß und Freude.
Schäfermeister Felix Wagner inmitten seiner neugeborenen Lämmer. Da macht die Arbeit Spaß und Freude. © Bernard Donke

Von Bernhard Donke

Im Stall der Naturschutzstation „Östliche Oberlausitz“ in Förstgen kann man wieder das fröhliche Mäh-Mäh der Lämmer hören: 78 Jungtiere wurden im vergangenen Monat dort geboren, davon 46 männliche und 32 weibliche Tiere. Sie werden jetzt die etwa 600 Moorschnucken zählende Herde von Schäfermeister Felix Wagner bereichern.

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Auch die Kälte der vergangenen Tage konnte ihnen nichts anhaben. Die zugefrorenen Wasserleitungen im Stall hielten Wagner zwar auf Trapp, aber die Mutterschafe lammten davon unbeeindruckt. Dieses Jahr wurden im Vergleich zu den Vorjahren auffällig viele Lämmer mit dunklerer Zeichnung auf dem Fell geboren. Voraussichtlich sollen die ersten Schafe im März wieder auf die Wiesen getrieben werden, Mutterschafe und Lämmer erst Mitte April.

Wenn der Stall laut Corona-Regeln wieder besucht werden darf, werden Termine auf der Webseite der Station und auf Facebook veröffentlicht.

Spendenkonto: IBAN 32 850 501 0000 6000 1500

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