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Niesky

Nieskyer Hospiz öffnet seine Türen

Seit 22 Jahren begleitet die Einrichtung in Niesky sterbenskranke Menschen. Mit Infoständen und Führungen geben die Mitarbeiter einen Einblick.

Symbolbild: Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen.
Symbolbild: Eine Hospizmitarbeiterin hält die Hand eines todkranken Menschen. © dpa

Der ambulante Hospizdienst und das stationäre Hospiz „Haus am Wege“ der Diakonissenanstalt Emmaus Niesky laden zum Tag der offenen Tür am 15. Oktober, ab 15 Uhr - eine knappe Woche nach dem Welthospiztag am 9. Oktober - ins Hospiz „Haus am Wege“ an der Poststraße 20 in Niesky ein. Es gibt Infostände und Führungen durch das Hospiz, teilt Dietmar Herzig, Koordinator des Hospizdiensts, mit.

Emmaus Niesky setzt sich seit 22 Jahren dafür ein, schwerstkranken und sterbenden Menschen die letzte Zeit ihres Lebens ihren Vorstellungen entsprechend zu gestalten, genau hinzuhören und zu begleiten. „Das wollen wir gemeinsam mit allen Interessierten feiern, vor allem aber möchten wir unsere Arbeit vorstellen“, sagt Herzig.

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Erfahrung, Wissen und ein super Team. Bis zum heutigen Erfolg war es eine lange, lehrreiche Reise, die sich nun in verschiedenen Abteilungen widerspiegelt und seinen Kunden Einrichtungs- und Wohnträume verwirklicht.

Die Angebote der Hospizarbeit und Palliativversorgung sind laut Herzig noch zu wenig bekannt. „Dabei zeigt unsere Erfahrung, dass die Menschen von geäußerten Suizidwünschen Abstand nehmen, wenn sie sich bei schwerer Krankheit und am Lebensende gut begleitet wissen“, so der Koordinator. (SZ)

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