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Folklorum mit Auflagen hat funktioniert

Weniger, aber kaum unzufriedene Besucher sind zur 27. Auflage auf die Kulturinsel gekommen. Auch die Künstler waren begeistert.

Die Sängerin Dota war eine der Publikumslieblinge zum 27. Folklorum. Nicht nur beim Zuhören, auch beim Tanzen galt der Mindestabstand. Nur Familien und Besucher in Gruppen durften sich zusammensetzen.
Die Sängerin Dota war eine der Publikumslieblinge zum 27. Folklorum. Nicht nur beim Zuhören, auch beim Tanzen galt der Mindestabstand. Nur Familien und Besucher in Gruppen durften sich zusammensetzen. © André Schulze

Trotz großen Aufwands und finanzieller Einbußen ist das Folklorum mit den Turisedischen Festspielen am Sonntag als ein Erfolg gewertet worden. Sowohl von den Besuchern als auch von den insgesamt über 500 internationalen Künstlern, die in den zweieinhalb Tagen aufgetreten sind.

Cheforganisator Jürgen Bergmann schätzt ein, dass ein Drittel weniger Besucher in den Freizeitpark an der Neiße gekommen sind als zu früheren Veranstaltungen. Genaue Zahlen liegen erst nach der Abrechnung vor. Trotzdem zeigt sich Bergmann und sein Team zufrieden: „Unser Konzept ist aufgegangen und die Leute freuen sich, dass wir den Mut haben, das Folklorum nicht ausfallen zu lassen.“

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Was die Maskenpflicht als auch das Abstand halten betrifft, so hielt sich die große Mehrheit daran. Ebenso, sich nur in Familie oder mit Freunden zusammenzusetzen. Das Aufteilen des Publikums auf 30 Veranstaltungsorte sorgte zudem für mehr Luft unter den froh gelaunten Gästen.

Viele Bühnen wie die Holzplatztanzbühne - hier mit der Band "Watering Eye" - waren mit Bretterwänden gegen den Durchgangsverkehr abgegrenzt. Insgesamt traten über 500 Künstler zum Folklorum auf.
Viele Bühnen wie die Holzplatztanzbühne - hier mit der Band "Watering Eye" - waren mit Bretterwänden gegen den Durchgangsverkehr abgegrenzt. Insgesamt traten über 500 Künstler zum Folklorum auf. © André Schulze
Manches Konzert konnte man nur mit Platzkarten besuchen. Dafür wurde sogar eine Tauschbörse eingerichtet. 
Manches Konzert konnte man nur mit Platzkarten besuchen. Dafür wurde sogar eine Tauschbörse eingerichtet.  © André Schulze
Nicht nur die kulturellen Angebote sind zum Folklorum begehrt, sondern auch die Spielmöglichkeiten für die jungen Besucher in der geheimen Welt von Turisede..
Nicht nur die kulturellen Angebote sind zum Folklorum begehrt, sondern auch die Spielmöglichkeiten für die jungen Besucher in der geheimen Welt von Turisede.. © André Schulze
Hunderte kleine Windlichter sorgten im Klapperstorchgarten am Schatzacker für romantische Stimmung und zeigten die kleinen vom Gras freigeschnittenen Separes in denen die Besucher sich bei Musik entspannen konnten.  
Hunderte kleine Windlichter sorgten im Klapperstorchgarten am Schatzacker für romantische Stimmung und zeigten die kleinen vom Gras freigeschnittenen Separes in denen die Besucher sich bei Musik entspannen konnten.   © André Schulze
Die Mitarbeiter - wie hier das Team der "Fionas Elfenbar" - trugen das Motto "Froh, nicht normal zu sein" buchstäblich im Gesicht, als Sicherheitsmaßnahme.
Diese bunten Masken mit dem typischen Muster bekamen auch die Besucher mit ihrem Ticket am Einlass.  
Die Mitarbeiter - wie hier das Team der "Fionas Elfenbar" - trugen das Motto "Froh, nicht normal zu sein" buchstäblich im Gesicht, als Sicherheitsmaßnahme. Diese bunten Masken mit dem typischen Muster bekamen auch die Besucher mit ihrem Ticket am Einlass.   © André Schulze
Getanzt wurde trotzdem zur Musik der Gruppen oder Solisten. Aber auf Abstand musste geachtet werden. Nur wer in Familie und mit Freunden als Gruppe zusammen war, durfte auch zusammen sitzen und tanzen. 
Getanzt wurde trotzdem zur Musik der Gruppen oder Solisten. Aber auf Abstand musste geachtet werden. Nur wer in Familie und mit Freunden als Gruppe zusammen war, durfte auch zusammen sitzen und tanzen.  © André Schulze

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