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Altes Sägewerk in Dauban wird grüne Oase

Seit März laufen die Abbrucharbeiten. Am Mittwoch pflanzt Sachsens Umweltminister Wolfram Günther zusammen mit Schülern die ersten Bäume.

Von Frank-Uwe Michel
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Das Gelände des ehemaligen Sägewerkes in Dauban wird revitalisiert. Am Mittwoch werden hier die ersten neuen Bäume gepflanzt.
Das Gelände des ehemaligen Sägewerkes in Dauban wird revitalisiert. Am Mittwoch werden hier die ersten neuen Bäume gepflanzt. © André Schulze

Die Zukunft des früheren Sägewerkes in Dauban beginnt an diesem Mittwoch. Denn dann pflanzt der sächsische Umweltminister Wolfram Günther die ersten neuen Bäume auf dem Gelände. Mit dabei sein werden Schüler der Grundschule Hohendubrau. Die Einrichtung wird anschließend als Biosphärenschule zertifiziert - die erste ihrer Art im Freistaat.

Bereits seit März läuft der Abriss des früheren Sägewerkes. Zuständig dafür ist die Landestalsperrenverwaltung (LTV) Sachsen. Das rund 1,4 Hektar große Areal soll in den nächsten Jahren in mehreren Bauabschnitten entsiegelt und wieder zu einem Wald gemacht werden. Die Revitalisierung erfolgt in enger Abstimmung mit dem Biosphärenreservat. Denn das ehemalige Werksgelände grenzt unmittelbar an deren Kernzone.

Begonnen wurde mit dem Rückbau von Objekten, deren Verfall so fortgeschritten war, dass von ihnen Gefahr ausging. Das betraf das frühere Sozialgebäude sowie den Büro- und Sanitärtrakt. Dafür waren bis Mai 2021 knapp 160.000 Euro eingeplant. In einem nächsten Abschnitt soll der ehemalige Speisesaal als Fledermaus-Unterkunft umgebaut werden. Für die Landestalsperrenverwaltung ist das Projekt zugleich Kompensationsmaßnahme für mehrere Bauvorhaben.