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Am Sonnabend beginnt in Niesky die Eissaison

Zum Auftakt gibt's im Eisstadion einen Erlebnistag. Am Abend laufen die Tornados zum ersten Heimspiel auf.

Dennis Renner sorgt zusammen mit den anderen Eismeistern dafür, dass jede Linie im Nieskyer Eisstadion an ihrem Platz ist.
Dennis Renner sorgt zusammen mit den anderen Eismeistern dafür, dass jede Linie im Nieskyer Eisstadion an ihrem Platz ist. © André Schulze

Die größte Sorge schwingt bei Sabine Michler gleich bei der Ankündigung der neuen Eissaison mit: "Hoffentlich wird es eine Saison, die den Namen auch verdient." Zu gut erinnert sich die Sprecherin der Nieskyer Stadtwerke, die das Objekt betreiben, an die Situation vor einem Jahr. "Da hatten wir auch Anfang Oktober mit dem Eislaufen begonnen. Am 2. November war aber schon wieder alles vorbei." Die Corona-Inzidenzen seien damals so in die Höhe gegangen, dass gar nichts anderes möglich war.

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Nun gibt es am kommenden Sonnabend den nächsten, hoffentlich erfolgreicheren, Versuch. Anfang September wurde die Badesaison im benachbarten Waldbad zwar nochmal um ein paar Tage verlängert. Doch seit der Schließung der Anlage wird am neuen Eis gebastelt. Zuerst waren die Kältetechniker da, um zu überprüfen, zu warten und bei Bedarf Schwachstellen zu beseitigen. Große Probleme gab es aber nicht.

Drei Angebote zum Start in die Eissaison

Anschließend wurde die Kühlkette in Gang gesetzt, um die Betonfläche langsam herunter zu kühlen. Danach galt es, das weiße Mesh-Gitter zum Aufhellen der Spielfläche einzusetzen, das Wasser weiter zu vereisen und zum Abschluss Linien für Eishockey und Eisstockschießen zu ziehen. Dies ist nun aktuell geschehen, sodass dem Beginn der neuen Eissaison in Niesky nichts mehr im Wege steht.

Der kommende Sonnabend soll da ein erstes Ausrufezeichen setzen. Denn es gibt gleich drei Angebote. Von 10.30 bis 12 Uhr lädt der Eislaufverein Niesky zum "Kidsday" ein. Kinder zwischen vier und acht Jahren können unter den fachkundigen Augen von Tornado-Coach Jens Schwabe, weiteren Übungsleitern und einigen Kufen-Cracks ihr Talent ausprobieren. Der Eintritt ist kostenlos. Schlittschuhe können gratis ausgeliehen werden. Lediglich Fahrradhelme sind mitzubringen.

Freies Auslaufen für gleichzeitig bis 266 Personen

Daran schließt sich ab 12.30 Uhr freies Laufen für alle Interessenten an, die die kalte Jahreszeit schon lange herbeigesehnt haben. Laut Sabine Michler dürfen nach dem geltenden Hygienekonzept maximal 266 Personen gleichzeitig aufs Eis. Im Kassenbereich, in den Umkleiden und beim Anstellen am Imbissstand gilt Maskenpflicht.

Nach 17 Uhr wird noch einmal das Eis gepflegt, ab 18.30 Uhr treten dann die Nieskyer Tornados gegen die Eisbären Berlin Juniors in der laufenden Saison zum ersten Heimspiel an. Der Punktspielauftakt war am vergangenen Wochenende bei den Wölfen in Schönheide mit 1:11 gründlich daneben gegangen. So sind die Schützlinge von Trainer Jens Schwabe zu Hause gleich zum ersten Mal in der Regionalliga Ost richtig gefordert.

Kontaktdaten nötig fürs Tornado-Match

Laut dem Hygienekonzept des Vereins ist das Betreten des Stadions nur mit Mund- und Nasenschutz möglich. Zu tragen ist er im Eingangsbereich, am Imbiss und auf den Toiletten. Mit drei Eingängen soll der Besucherstrom in geordnete Bahnen gelenkt werden. Maximal dürfen 700 Zuschauer zeitgleich ins weite Rund. Laut ELV-Sprecherin Elke Weinig ist das aber kein Problem: "In der Regel haben wir 400 bis 500 Fans. Die können auf ihren Plätzen auch die Maske abnehmen." Allerdings müssen sie nach den geltenden Richtlinien ihre Kontaktdaten notieren. Auf der Rückseite der Tickets ist dazu der passende Platz bereits vorgesehen.

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