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Wann rollt der Verkehr wieder durch Nieskys Mitte?

Gepflastert und asphaltiert wird der Zinzendorfplatz in den nächsten Tagen. An der Sibylle-Kreuzung wird parallel gearbeitet.

Fortschritt an der Baustelle am Zinzendorfplatz. Foto: André Schulze
Fortschritt an der Baustelle am Zinzendorfplatz. Foto: André Schulze © André Schulze

Lässt sich zum Weihnachtseinkauf wieder über den Zinzendorfplatz fahren? Diese Frage stellen sich nicht nur Nieskyer und Auswärtige, die mit dem Kraftfahrzeug unterwegs sind, sondern auch die Verkehrsgesellschaft Regionalbus Oberlausitz. Denn solange auf dem Zinzendorfplatz gebaut wird, müssen auch die Linienbusse eine Umleitung durch Niesky fahren.  

Zum 1. Dezember sollen die Busse den Zinzendorfplatz wieder überqueren können, sagt Alfons Dienel, Regiobus-Betriebsleiter für den Bereich Görlitz/Weißwasser. Er beruft sich dabei auf eine Mitteilung der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises an das Unternehmen. Demzufolge müsste bis Ende November der Platz für den Straßenverkehr wieder freigegeben sein. Aus dem Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv), das der Bauherr ist, heißt es: Die Verkehrsfreigabe der Sparkassenkreuzung ist für die 46. Kalenderwoche geplant, die reicht vom 9. bis 16. November. Die Fertigstellung der Arbeiten an der gesamten Kreuzung soll mit der Inbetriebnahme der Ampel beider Kreuzungen vier Wochen später erfolgen, also zwischen 7. und 14. Dezember.

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Statt September erst Dezember

Wer an der Bushaltestelle am Stadtcafé in der Görlitzer Straße vorbeikommt, schmunzelt oder ärgert sich. Dort steht noch immer der 11. September als der Tag, an dem die Busse wieder über den Zinzendorfplatz fahren. Alfons Dienel will veranlassen, dass diese Mitteilung entfernt wird und mit dem neuen Hinweis ersetzt wird, dass zum 1. Dezember die Busse wieder auf den üblichen Routen verkehren. Wie das Datum 11. September zustande gekommen ist, kann auch  Alfons Dienel nicht aufklären. Aber jemand muss Regiobus darüber informiert haben.  

Welche Arbeiten gegenwärtig erfolgen, darüber informiert Lasuv-Sprecher Franz Grossmann: Auf der gesamten Kreuzung werden die Bordeinfassungen mit den Pflasterrinnen verlegt und die Fußgängerüberwege behindertengerecht ausgebaut. Der Abschnitt Görlitzer Straße bekommt eine neue Fahrbahnentwässerung. Anfang November beginnen die Asphaltarbeiten auf der Sparkassenkreuzung. "Erst nach dem Aufbringen der Fahrbahnmarkierung ist eine Verkehrsfreigabe möglich. Daran anschließend sollen noch Rest- beziehungsweise Pflasterarbeiten an den Gehwegen erfolgen", so Grossmann.  

Fundamente für die Ampel

Die Arbeiten an der Sibylle-Kreuzung haben bereits mit der Herstellung des Fußgängerüberwegs und den beiden Fundamenten für die Ampel in der Mittelachse begonnen, berichtet Franz Grossmann weiter. Mit dem Umbau der Fußgängerüberwege in der Poststraße und der Horkaer Straße wird noch vor der Verkehrsfreigabe der Sparkassenkreuzung begonnen. Trotz der parallel erfolgenden Bauarbeiten soll die Sibylle-Kreuzung erst nach Verkehrsfreigabe der Sparkassenkreuzung gesperrt werden. "Mit der Inbetriebnahme der Ampelanlage Anfang Dezember sollen auch hier die Arbeiten dann abgeschlossen sein", sagt Grossmann. 

Im Gegensatz zur Sparkassen-Kreuzung sind die Bauarbeiten an der Sibylle-Kreuzung weniger aufwendig. Laut Landesamt werden die Fußgängerüberwege behindertengerecht umgebaut und die Ampel neugebaut. Weiterhin sind die beiden oberen Asphaltschichten zu erneuern. Die Stadtwerke Niesky verlegen zudem Schutzrohre für die spätere Breitbandverlegung in der Muskauer Straße.  

Mittelachse bekommt ihr Pflaster wieder

Mit Aufwand verbunden sind die Arbeiten an der Mittelachse. Denn das bisherige Pflaster soll die Fahrbahn wieder zieren. So will es der Denkmalschutz. Dazu wurde bereits die Fahrbahnentwässerung erneuert und erweitert. Bereits am 7. Oktober erfolgte der Einbau einer Tragschicht aus Drainbeton. Mit den Pflasterarbeiten in der Mittelachse soll am 27. Oktober begonnen werden. Die Pflasterfläche in der Mittelachse wird im Gegensatz zum Altzustand in gebundener Bauweise ausgeführt. Bisher diente ein Packlager aus Basalt und eine Kiesschicht als Untergrund für das einst mit der Hand verlegte Granitpflaster. Jetzt werden spezielle Bettungs- und Fugenmörtel verwendet, die dem Pflaster eine größere Stabilität geben. Für das Herstellen dieser Spezialmörtel wird das bereits stehende Silo auf der Baustelle verwendet. Zwei Wochen sind für die Pflasterarbeiten vorgesehen.

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