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Duell um Bürgermeisteramt

In Neißeaue fällt am 11. Oktober die Entscheidung. Aber ohne die amtierende Bürgermeisterin.

Bürgermeisterin Evelin Bergmann will nach dem für sie enttäuschenden ersten Wahlgang sich keinem zweiten stellen. Sie verzichtet auf eine weitere Kandidatur in Neißeaue.
Bürgermeisterin Evelin Bergmann will nach dem für sie enttäuschenden ersten Wahlgang sich keinem zweiten stellen. Sie verzichtet auf eine weitere Kandidatur in Neißeaue. © André Schulze

Evelin Bergmann verzichtet auf den zweiten Wahlgang in Neißeaue. Damit kommt es am 11. Oktober zum Duell zwischen dem früheren Bürgermeister Ewald Ernst und Per Wiesner. 

Nur ein Viertel der Wähler setzte ihr Kreuz neben den Namen Bergmann: 229 Stimmen.  Ewald Ernst fuhr hingegen knapp 40 Prozent der Stimmen ein, Per Wiesner 35 Prozent. Ihren Verzicht begründet Frau Bergmann mit dem enttäuschenden Ergebnis im ersten Wahlgang am 20. September.  Ihre Entscheidung teilte Evelin Bergmann auf der jüngsten Sitzung der Bürgerinitiative "Kein Giftmüll in der Neißeaue" mit. 

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Per Wiesner bleibt dabei

Dass Ewald Ernst zum zweiten Wahlgang antritt, stand schon am Abend des 20. September fest. Per Wiesner, Bürgermeisterkandidat aus Groß Krauscha, zögerte jedoch anfänglich. Doch nun tritt er auch ein zweites Mal an. "Die Unterstützung aus allen Ortsteilen hat gezeigt, dass wir mit unseren Zielen unter dem Motto ,Zusammen-wachsen' auf dem richtigen Weg sind", betont Wiesner, der von der Freien Liste Neißeaue aufgestellt wurde.

Wahlveranstaltungen wird es in der Gemeinde bis zum 10. Oktober nicht mehr geben. Beide Kandidaten setzen jetzt auf den persönlichen Kontakt zu den Wählern. 

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