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Sechs Kandidaten wollen Verbandschef für die Heidedörfer bei Niesky werden

Nachdem kein Kandidat für den Verbandsvorsitz in Diehsa geeignet war, wurde dieser neu ausgeschrieben. Schon jetzt steht fest: Der Amtswechsel findet verspätet fest.

Von Steffen Gerhardt
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Wer zieht als Vorsitzender des Verwaltungsverbandes in das Gewandhaus Diehsa ein? Am 5. Juni soll es die Entscheidung geben.
Wer zieht als Vorsitzender des Verwaltungsverbandes in das Gewandhaus Diehsa ein? Am 5. Juni soll es die Entscheidung geben. © SZ-Archiv/Jens Trenkler

Wird dieses Mal ein geeigneter Bewerber für die Stelle des Vorsitzenden des Verwaltungsverbandes Diehsa dabei sein? Die Antwort wird es am 5. Juni geben, wenn die Verbandsversammlung ihre Wahl trifft.

Am Sonntag endete die Bewerbungsfrist für die zweite Runde zur Wahl des Verwaltungschefs. Wie Hauptamtsleiter Falko Hottas auf Nachfrage informiert, sind sechs aussagekräftige Bewerbungen in Diehsa eingegangen. Zwei Kandidaten hielten ihr Interesse an dieser Stelle aufrecht und gaben erneut eine Bewerbung ab.

Bereits Anfang März sollte der oder die neue Vorsitzende gewählt werden. Auch da lagen zunächst sechs Bewerbungen vor. Einige wurden anschließend aber zurückgezogen und bei dem verbliebenen Teil erfüllte laut der Verbandsmitglieder keiner die Voraussetzungen der Stellenausschreibung umfänglich. Darauf wurde neu ausgeschrieben.

Die Stelle des Vorsitzenden ist eigentlich zum 5. Mai neu zu besetzen. An diesem Tag endet die Amtszeit von Dirk Beck, der sich einer Wiederwahl nicht mehr stellt. Nun verzögert sich die Amtseinführung. Dirk Beck wird das Amt bis dahin geschäftsführend fortführen. Der oder die neu gewählte Verbandsvorsitzende soll das Amt zum 1. oder 15. Juli übernehmen, teilt der Hauptamtsleiter mit. Der Verbandsvorsitzende wird als hauptamtlicher Beamter auf Zeit durch die Verbandsversammlung gewählt. Seine Amtszeit beträgt sieben Jahre.

Dem Verwaltungsverband mit Sitz in Diehsa gehören die Gemeinden Hohendubrau, Mücka, Quitzdorf am See und Waldhufen an. Er ist für die öffentliche Verwaltung in diesem Gebiet verantwortlich. Im Verbandsgebiet leben rund 6.400 Menschen.