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Mückaer gestalten ihren Dorfplatz

Eine Bank ist aufgestellt und Pflanzen sind in der Erde. Nur die Schutzhütte lässt noch auf sich warten.

Der Klub in Mücka kümmert sich um die Verschönerung des Dorfplatzes. Dafür sorgen stellvertretend neben Jutta Großmann (stehend) Monic Biehain mit Tochter Lotte (links) und Maria Hilbig mit Sohn Otto. Im Hintergrund die neue Bank.
Der Klub in Mücka kümmert sich um die Verschönerung des Dorfplatzes. Dafür sorgen stellvertretend neben Jutta Großmann (stehend) Monic Biehain mit Tochter Lotte (links) und Maria Hilbig mit Sohn Otto. Im Hintergrund die neue Bank. © André Schulze

Mücka putzt sich heraus. Nachdem die Mückaer im Ort ihren ersten und einzigen Spielplatz im Juli im Wohngebiet "Heideblick" in Beschlag nehmen konnten, wird an einer zweiten Wohlfühloase gearbeitet. Es geht um den Dorfplatz, der einer Verschönerung unterzogen wird und zum Treffpunkt werden soll.

Am früheren Bushalteplatz schaffen sich die Mitglieder vom Klub Mücka. Sie haben sich zu einer gemeinsamen Pflanzaktion getroffen. Dazu lädt eine Bank zum Verweilen ein. Sie ist der Wunsch einer Mückaerin gewesen. Diese Anschaffung haben die Klubmitglieder aus dem Förderprogramm "Unbezahlbar Land" des Landkreises bezahlt. Der Verein bekam 500 Euro ausgehändigt. Das alles passiert um "Juttas Boom", mit dem die Gestaltung des Festplatzes vor gut zwei Jahren ihren Anfang genommen hat.  Juttas Baum ist zudem mit einem Stein versehen, der darauf hinweist, dass diese Platane Jutta Großmann gewidmet ist. Mit inzwischen 61 Jahren ist sie das ältestes Mitglied im Klub.

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Den Anfang machte ein Baum

Das Geld für Baum und Stein haben die Klubmitglieder beim Maibaumwerfen 2017 bekommen. Der gefallene Baum wird in drei Teilen versteigert. Der Erlös aus dem mittleren Teil kommt dem Klub zugute. Das sind 111 Euro gewesen. Damit wurde ein abgebrochener junger Lindenbaum auf dem Festplatz ersetzt und der Jutta gewidmet. Nicht anders ist es mit den folgenden Anschaffungen. Auch die kann sich der Klub nur leisten, weil es dafür Geld gibt. Denn mit eigenen Einnahmen sieht es dieses Jahr schlecht aus. Das Oktoberfest musste abgesagt werden und ob Corona einen Weihnachtsmarkt in Mücka zulässt, ist jetzt ebenso offen.  

Auf die größte Anschaffung müssen die Mückaer noch warten. Es handelt sich um eine hölzerne Schutzhütte, die die Klubmitglieder auf dem Platz aufstellen wollen. Die Fundamente sind gegossen und die Mauer gesetzt, auf die die Holzkonstruktion kommt. Auch dafür kommt das Geld aus dem sächsischen Mitmachfonds, für den der Verein eine Förderung beantragt hat. Ein Jahr ist der Verein an diesem Vorhaben schon dran, sagt Vorsitzender René Kieschnik. Nun hofft er, dass das Bauwerk in diesen Wochen vollendet werden kann. Dann bietet die Holzhütte Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern ein Dach über den Kopf für eine Rast oder wenn es von oben nass wird.  

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