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Trinkt die Lausitz künftig Elbwasser?

SachsenEnergie-Chef Frank Brinkmann zweifelt an der Versorgungssicherheit mit Trinkwasser in den Kreisen Görlitz und Bautzen. Er erntet damit Unverständnis.

Von Frank-Uwe Michel
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Bekommen die Lausitzer künftig Elbwasser serviert oder wird das Trinkwasser weiter von heimischen Versorgern zur Verfügung gestellt? Die Diskussion darüber ist in vollem Gange.
Bekommen die Lausitzer künftig Elbwasser serviert oder wird das Trinkwasser weiter von heimischen Versorgern zur Verfügung gestellt? Die Diskussion darüber ist in vollem Gange. © Archiv/Marion Gröning

Ob Frank Brinkmann wusste, welche Reaktionen er mit seinen Worten zur künftigen Wasserversorgung der Lausitz auslösen würde? Vor allem die Stadtwerke und Trinkwasserverbände zwischen Görlitz, Niesky und Bautzen zeigen sich wenig begeistert. Der Vorstandschef der SachsenEnergie AG hatte vor ein paar Tagen bei der ersten ostdeutschen Infrastruktur-Konferenz zum Strukturwandel in den Kohlerevieren seine Gedanken zum - laut Pressestatement des in Dresden ansässigen Versorgers - "akuter werdenden Problem einer zukunftsfähigen Wasserinfrastruktur in der Lausitz" öffentlich gemacht.

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