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Im Mai rollen Bagger für neuen Netto-Markt an

Die Rothenburger Innenstadt bekommt dann ihr Einkaufszentrum. Ob es bis zum Jahresende eröffnet werden kann, hängt von zwei Faktoren ab.

Seit Mitte März ist das frühere Autohaus Schnieber verschwunden. In Kürze beginnen hier - direkt neben Edeka - die Arbeiten für den neuen Rothenburger Netto-Markt.
Seit Mitte März ist das frühere Autohaus Schnieber verschwunden. In Kürze beginnen hier - direkt neben Edeka - die Arbeiten für den neuen Rothenburger Netto-Markt. © André Schulze

Mit der Verschnaufpause auf der Horkaer Straße ist es bald vorbei. Nachdem bis Mitte März das frühere Autohaus Schnieber abgerissen wurden, fangen in Kürze die Neubauarbeiten an.

Laut Projektentwickler André Kunath aus Bischofswerda ist das für Ende Mai geplant. Voraussetzung ist, dass die erforderlichen Genehmigungen bis dahin eingetroffen sind. "Der Bauantrag läuft noch. Wir gehen aber davon aus, dass das Verfahren bald abgeschlossen ist." Die Baufirmen stehen sozusagen schon "Gewehr bei Fuß" und warten auf den Startschuss für das "Innenstadt-Einkaufszentrum Horkaer Straße".

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Läuft alles nach Plan, soll das Projekt bis November abgeschlossen sein. Damit könnte Netto mit dem Weihnachtsgeschäft am neuen Standort starten. Zwei Dinge könnten den Bau jedoch verzögern. Beide hängen mit den verwendeten Materialien zusammen. "Die Rohstofflage ist inzwischen angespannt", weiß Kunath. Stahl sei knapp und momentan schwer verfügbar. Und beim Holz gingen die Preise durch die Decke.

Lebensmittelverkauf wird an einer Stelle zentralisiert

Mit dem Komplex aus Edeka und Netto will die Stadt Rothenburg das Einkaufen im Lebensmittelbereich an einer gut erreichbaren Stelle zentralisieren. Beide Anbieter teilen sich einen Parkplatz, zu dem es wie bisher zwei Zufahrten von der Horkaer Straße und eine vom Geheeger Weg geben wird.

Das "Innenstadt-Einkaufszentrum" wird bei Netto und Edeka dann insgesamt über 2.680 Quadratmeter Verkaufsfläche verfügen. Damit ist die Zeit des kleinteiligen Einkaufens an verschiedenen Standorten endgültig vorbei. Schon vor längerer Zeit hatte Penny am Stadtausgang Richtung Horka geschlossen. Im Ortsteil Noes gibt es den früheren Tip-Markt nicht mehr. In beiden Fällen haben sich Nachmieter gefunden: Statt Penny verkauft jetzt der Restpostenmarkt Wreesmann seine Waren, bei Tip ist der Textildiscounter NKD eingezogen. Auch im Fall des auslaufenden Netto-Marktes gegenüber dem Orthopädie-Zentrum hofft die Stadt auf eine derartige Lösung.

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