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Landkreis Görlitz: Schnellere Hilfe bei Katastrophen

Landfunkstellen ergänzen das zentrale Alarmierungssystem. Das stärkt die Feuerwehren und die Bürger bekommen damit neue lokale Anlaufpunkte.

Von Frank-Uwe Michel
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Sebastian Noll von der Nieskyer Feuerwehr. Er bedient die ortsfeste Landfunkstelle in der Stadt - eine von insgesamt 20 im Landkreis.
Sebastian Noll von der Nieskyer Feuerwehr. Er bedient die ortsfeste Landfunkstelle in der Stadt - eine von insgesamt 20 im Landkreis. © André Schulze

Bei Stürmen wie "Ylenia" und "Zeynep" Ende Februar herrschte Hochbetrieb bei den Feuerwehren im Kreis. Und nicht nur dort. In der Zentralen Rettungsleitstelle Hoyerswerda gehen bei solchen Ereignissen innerhalb kürzester Zeit aus der ganzen Oberlausitz hunderte Notrufe ein, die das System dort überlasten.

Um die Situation zu entspannen, kommen in solchen Fällen die sogenannten "ortsfesten Landfunkstellen" ins Spiel. Wie sie funktionieren, wann sie aktiviert werden und wie sie die Sicherheit der Bevölkerung erhöhen, erklärt Björn Mierisch (53) im SZ-Interview. Der Kreisbrandmeister ist zugleich Leiter des Amtes für Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen.

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