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Die Festspiele beginnen beiderseits der Neiße

Auf dem 28. Folklorum wird die Zeit vorausgedreht. Dazu braucht es viele Gäste mit ihren Wanduhren.

Auf 20 Bühnen findet das diesjähriger Folklorum statt.
Auf 20 Bühnen findet das diesjähriger Folklorum statt. ©  Archiv/André Schulze

Am Freitag, 18 Uhr, startet der Freizeitpark an der Neiße in seine 28. Turisedischen Festspiele. Die Eröffnung ist an der großen Bühne. Gefeiert wird wieder zweieinhalb Tage beiderseits der Neiße, wobei die Polen in Eigenregie am Freitag im Turiuswinkel bereits ab 11 Uhr ein Folklorefestival veranstalten. Der Abschluss ist Sonntagabend mit dem traditionellen Festumzug.

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Durch die Corona-Pandemie wird das Folklorum nicht in dem Ausmaß früherer Jahre stattfinden. Aber für Abwechslung ist wieder gesorgt, sagt Jürgen Bergmann als Künstlerischer Leiter. 20 große und kleine Bühnen sind aufgebaut auf denen Gruppen, Sänger, Schauspieler und Artisten auftreten. Auch die traditionellen Zutaten zum Folklorum fehlen nicht: die Wettkämpfe um den Ehrenturiseder, der Schatzacker, der Klapperstorch-Garten oder der Wettstreit zwischen musizierenden Gruppierungen.

3-G-Regel gilt beim Folklorum

Damit alle Beteiligten ausgelassen feiern können, sind bestimmte Hygieneregeln zu beachten. Zutritt haben nur Personen, die getestet, genesen oder geimpft (3G) sind. Dabei ist zu beachten, dass im Freizeitpark keine Testmöglichkeit besteht. Nichtgetestete sollten das Zentrum in Kodersdorf an der Aral-Tankstelle nutzen. Die 3-G-Regel gilt auch für Besucher, die von polnischer Seite auf das deutsche Festgelände kommen, wobei die Polen ein Testzentrum an der Neiße vorhalten werden. "Auch Gäste, die den Park nur kurzzeitig verlassen und wiederkommen, müssen 3G nachweisen", ergänzt Bergmann.

Einschränkungen gibt es auch bei den beliebten "Kanibalenbädern". Die wassergefüllten Kessel können nicht von allen gleichzeitig benutzt werden. Hier sind Abstände einzuhalten wie auf dem gesamten Festgelände. Werden eineinhalb Meter unterschritten, gilt es, eine Maske aufzusetzen.

Und dann ist noch die Sache mit der Zeitmaschine. Um die schlechte Corona-Phase schnell hinter sich zu lassen und die Wartezeit bis zum nächsten Folklorum zu verkürzen, soll im neuen Konzertzelt „Hallelulium“ eine Zeit-Formel-Maschine gebaut werden. "Damit das funktionieren kann, hoffen wir darauf, dass möglichst viele Gäste eine alte Wanduhr mitbringen", sagt Jürgen Bergmann zu dieser neuen Idee.

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