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1.300 Euro für krebskranke Kinder

Die Tour der Hoffnung im Fitnessclub Niesky konnte durch Corona nicht stattfinden. Gespendet wurde trotzdem viel.

Von Steffen Gerhardt
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Andreas Wende und Ina Schwertner vom Fitnessclub Niesky mit Mitglied Sieglinde Jurke (Mitte) zeigen den Scheck von fast 1.300 Euro, dessen Betrag an die Tour der Hoffnung als Spende geht.
Andreas Wende und Ina Schwertner vom Fitnessclub Niesky mit Mitglied Sieglinde Jurke (Mitte) zeigen den Scheck von fast 1.300 Euro, dessen Betrag an die Tour der Hoffnung als Spende geht. © Fitnessclub Niesky

Fast 1.300 Euro sind zusammengekommen, obwohl kein Kilometer dafür geradelt wurde. Der Fitnessclub Niesky führt jährlich im August seine "Tour der Hoffnung" durch. Die zwölfte Auflage in diesem Jahr wurde eine Besondere, denn die Corona-Bestimmungen gestatteten kein gemeinsames Rad fahren einen Monat lang auf den Heimtrainern im Fitnessstudio.

"Ausfallen lassen wollten wir die Tour nicht, die für uns eine Herzenssache ist. Also riefen wir die Mitglieder auf, statt zu radeln zu spenden", berichtet Inhaber Andreas Wende. Jetzt konnte er einen Scheck mit 1.296,19 Euro an die "Tour der Hoffnung" überreichen und dankt allen, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Die Tour ist eine bundesweite Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, mit sportlichen Aktivitäten - wie Rad fahren - Spenden für an Krebs erkrankte Kinder zu sammeln. 1983 von einem Gießener Mediziner ins Leben gerufen, kamen bisher rund 36 Millionen Euro an Spendengeldern zusammen.

Im nächsten Jahr wird es in Niesky eine neue Tour der Hoffnung im August geben. Andreas Wende hofft darauf, dass dann wieder in die Pedalen getreten werden kann. Denn nicht nur die Mitglieder des Fitnessclubs beteiligen sich regelmäßig an dieser Aktion, ebenso Vereine und Belegschaften aus Betrieben und Einrichtungen. Vor zwei Jahren, als Corona ein Fremdwort noch war, kamen 77.205 Kilometer zusammen. Der Fitnessclub spendet für jeden Kilometer einen Cent, dazu kommen die Spenden der Teilnehmer.