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Bürgermeisterwahl geht in die zweite Runde

Noch keine Entscheidung in Hähnichen. Matthias Zscheile erhält die meisten Stimmen, aber nicht die absolute Mehrheit.

Die Wähler in Hähnichen müsse am 9. Mai ein zweites Mal entscheiden, wen sie als Bürgermeister haben wollen: Heiko Titze, Patrick Schultze oder Matthias Zscheile (v.l.)
Die Wähler in Hähnichen müsse am 9. Mai ein zweites Mal entscheiden, wen sie als Bürgermeister haben wollen: Heiko Titze, Patrick Schultze oder Matthias Zscheile (v.l.) © André Schulze/Montage: SZ

Der neue Bürgermeister für die Gemeinde Hähnichen steht noch nicht fest. Am Wahlsonntag konnte keiner der drei Kandidaten die absolute Mehrheit, also über die Hälfte der abgegebenen Wählerstimmen, für sich gewinnen.

Die Nase vorn in der Anzahl der Stimmen hat Matthias Zscheile. Den Hochschul-Professor und Einzelkandidaten aus Trebus wählten 280 Einwohner. Auf den zweiten Platz kam der mit CDU-Mandat angetretene Busunternehmer Patrick Schultze mit 221 Stimmen. Für AfD-Mitglied und Urhähnichener Heiko Titze gaben 201 Wähler ihre Stimme ab. Gewählt wurde in vier Wahllokalen in den Ortsteilen Hähnichen, Quolsdorf, Spree und Trebus.

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Insgesamt zeichnete sich die Bürgermeisterwahl durch eine hohe Wahlbeteiligung aus. Von 977 Wahlberechtigten gaben 707 ihre Stimme ab. Davon gab es nur fünf ungültige Stimmen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 72,4 Prozent. So das vom Wahlausschuss am Sonntagabend dokumentierte vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl.

Hohe Wahlbeteiligung von 72,4 Prozent

Es zeichnet sich unter den drei Kandidaten eine Tendenz ab, wen die Hähnichener als neuen Bürgermeister haben wollen. Entschieden ist aber noch nichts. Die Einwohner der Gemeinde sind aufgerufen, ein zweites Mal ihre Stimme abzugeben. Das soll in zwei Wochen passieren, am 9. Mai. Dann reicht die einfache Mehrheit unter den drei Bewerbern für den Bürgermeister-Posten. Derzeit wird das Amt kommissarisch vom stellvertretenden Bürgermeister Jürgen Schubert geführt.

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