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Verzögerung lässt sich nicht entschuldigen

Die Baustelle Zinzendorfplatz sorgt für Kritik. Dass es länger dauert, sollte nicht den Bauarbeitern zur Last gelegt werden, meint SZ-Redakteur Steffen Gerhardt.

Symbolfoto
Symbolfoto © André Schulze

Sie lesen es heute in der SZ: Der Zinzendorfplatz wird bis Jahresende eine Baustelle bleiben. Eigentlich sollte alles Ende Oktober fertig sein. Das ist keine gute Nachricht für die Händler, Gewerbetreibenden und Gastronomen am und um den Zinzendorfplatz. Schon jetzt klagen sie über fehlende Kunden und Gäste, vor allem die von außerhalb, weil sie mit dem Auto jetzt einen Bogen um Niesky machen. Die Befürchtung ist, je mehr die Kundschaft von Niesky entwöhnt wird, umso schwieriger wird es, sie zurückzugewinnen. 

Die Gewerbetreibenden sind davon ausgegangen, dass der Stadt Niesky und den Baufirmen daran gelegen ist, den Straßenbau in kurzer Zeit durchzuziehen. Aber nun treten die Schwierigkeiten auf, die auch schon beim grundhaften Ausbau der Gersdorfstraße zu Tage kamen: Dass beim Bau auf einmal festgestellt wird, dass auch die Strom- und Gasleitungen zu erneuern sind. Das verzögerte die Fertigstellung der Gersdorfstraße und ist auch ein Grund, warum der Zinzendorfplatz nicht rechtzeitig fertig wird.     

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