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Kreba: Grundschüler lernen jetzt digital

Dafür gibt es Notebooks und eine digitale Tafel an der Schule. Und im Gemeinderat endet das Zeitalter der Aktenordner.

Der digitale Anfang ist gemacht. Die Grundschule in Kreba-Neudorf ist jetzt mit 18 Notebooks und einer digitalen Wandtafel (im Foto) ausgerüstet.
Der digitale Anfang ist gemacht. Die Grundschule in Kreba-Neudorf ist jetzt mit 18 Notebooks und einer digitalen Wandtafel (im Foto) ausgerüstet. © Gemeinde/Dirk Naumburger

Das digitale Zeitalter hat jetzt auch in Kreba-Neudorf begonnen. Genauer in der Grundschule "Brüder Grimm". Über das Programm Digitalpakt Schule konnte die Gemeinde als Schulträger 18 Notebooks mit Zubehör sowie eine digitale Tafel für den Unterricht anschaffen.

Gleichzeitig wurde die digitale Infrastruktur wie Server und Acces Points in den Klassenräumen des jahrgangsübergreifenden Unterrichts erneuert und ergänzt. Darüber informiert Bürgermeister Dirk Naumburger. Diese Anschaffungen im Wert von rund 34.000 Euro werden zu 100 Prozent durch den Freistaat Sachsen finanziert. In einem zweiten Schritt folgen im nächsten Jahr weitere Notebooks und digitale Tafeln für die Schule. Insgesamt stehen der Gemeinde 41.000 Euro aus dem Förderprogramm zur Verfügung, die darüber hinaus mit Geldern der Kommune ergänzt werden.

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Laptop ersetzt Aktenordner

Aber nicht nur die Grundschüler sind jetzt mit Laptops ausgerüstet. Gleichzeitig wurde über die Pauschalzuweisung des Freistaates für jeden Gemeinderat ein Tablet für die Sitzungen beschafft. "Bereits seit Anfang des Jahres erhalten die Gemeinderäte die Einladungen nur noch in digitaler Form. Die Sitzungsunterlagen werden auf einer gemeindeeigenen Cloud bereitgestellt", erklärt der Bürgermeister.

Durch die angeschafften Tablets im Wert von rund 3.000 Euro können die Abgeordneten nun auch in der Sitzung auf die Unterlagen zugreifen, ohne diese vorher ausdrucken zu müssen. Damit ersetzen die Laptops jetzt die Aktenordner, in denen bisher die Sitzungsvorlagen abgeheftet sind. "Zukünftig können wir damit jedem Gemeinderat nicht nur mehr Informationen bereitstellen, sondern auch Video-Konferenzen problemlos durchführen", nennt Dirk Naumburger die Vorteile, die besonders jetzt in der Corona-Zeit gefragt sind.

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