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Patienten werden am MVZ ihre Schmerzen los

In Rothenburg gibt's dazu jetzt spezielle Therapien. Später auch im Görlitzer Octamed. Corona sorgt für zusätzlichen Service.

Das MVZ des Orthopädiezentrums Rothenburg mit Leiterin Ivette Tanz (links) und Dr. Mathias Hellmuth bietet zusätzliche Gesundheitsleistungen an.
Das MVZ des Orthopädiezentrums Rothenburg mit Leiterin Ivette Tanz (links) und Dr. Mathias Hellmuth bietet zusätzliche Gesundheitsleistungen an. © André Schulze

Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) des Martin-Ulbrich-Hauses (MUH) ist bis jetzt gut durch die Coronakrise gekommen. Nun wird in Rothenburg das Leistungsspektrum sogar noch ausgeweitet.

Die 14 Tage Quarantäne im Dezember sind längst vorbei, die beiden an Corona erkrankten Ärzte wieder gesund. Das MVZ des Orthopädiezentrums arbeitet auf Hochtouren, erklärt Leiterin Ivette Tanz. Mögliche Gründe für die gute Nachfrage könnten unter anderem mehrere zusätzliche Angebote sein, die Patienten seit Anfang April in Anspruch nehmen können. "Wir haben uns sehr bewusst dafür entschieden, weil es zur Regelbehandlung in der Orthopädie noch viele sinnvolle Ergänzungen gibt. Zum Beispiel eine Reihe von Präventionsmaßnahmen."

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Arthrose wird auf mehreren Wegen bekämpft

Nachdem sich das Ende 2018 auf dem Gelände des Martin-Ulbrich-Hauses eröffnete MVZ fest etabliert hat, wurden die vorhandenen Angebote rund um das Spezialgebiet Orthopädie jetzt noch einmal ergänzt. Damit soll dem Patientenwunsch entsprochen werden, orthopädische Behandlungen noch umfangreicher abdecken zu können. Vor allem handelt es sich um verschiedene Wege der Schmerztherapie im Zusammenhang mit Erkrankungen von Gelenken und Wirbelsäule.

So können sich Betroffene künftig auf verschiedene Weise vor Arthrose schützen lassen. Mithilfe von Magnetfeldern wird für eine bessere Durchblutung gesorgt. Außerdem werden instabile Körperpartien wieder gestärkt, was vor allem die Lendenwirbelsäule betrifft. Neben speziellen Medikamenten und Methoden vertrauen die Mediziner des MVZ auch auf die Selbstheilungskräfte des Körpers. Bei der Akupunktur stimulieren hauchdünne Nadeln die Nervenbahnen und lösen Blockaden.

MVZ impft mit AstraZeneca gegen Corona und testet

Ausgeführt werden die Zusatzleistungen vom medizinischen Chef des MVZ, Dr. Mathias Hellmuth, sieben weiteren Ärzten sowie dem Schwesternteam. "Dazu hat es in den vergangenen Wochen umfangreiche Schulungen gegeben", erklärt die Leiterin des Zentrums. Begonnen habe man am Stammsitz in Rothenburg. Sobald die Außenstelle des MVZ im Octamed Görlitz umgebaut sein wird, soll der Service auch auf die Neißestadt ausgeweitet werden.

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Während all das unabhängig von Corona läuft, gibt es pandemiebedingt noch zwei weitere Zusatzangebote. Seit Anfang April kann man sich im Rothenburger MVZ an der Martin-Ulbrich-Straße Montag, Mittwoch und Donnerstag von 13 bis 15.30 Uhr sowie Freitag von 13 bis 14.30 Uhr auf das Coronavirus testen lassen. In drei Rothenburger Firmen sind die Tester außerdem vor Ort. Und: Seit 3. Mai impfen die MVZ-Ärzte auch. Ivette Tanz: "Montag und Donnerstag, jeweils von 14.30 bis 15.30 Uhr." Im Einsatz ist vorerst ausschließlich das Vakzin von AstraZeneca. Da die Priorisierung hierfür aufgehoben ist, kann sich den Piks jeder nach vorheriger Anmeldung holen.

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