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Neue Toiletten und mehr Sicherheit für Kitas

Sowohl in Deschka als auch in Zodel sind Instandsetzungsarbeiten notwendig. Dazu braucht die Gemeinde aber Fördergelder.

Die Kindereinrichtung "Zum Guten Hirten" in Zodel wurde vor zehn Jahren saniert. Jetzt sind einige Instandsetzungsarbeiten notwendig geworden.
Die Kindereinrichtung "Zum Guten Hirten" in Zodel wurde vor zehn Jahren saniert. Jetzt sind einige Instandsetzungsarbeiten notwendig geworden. © Archiv SZ/Steffen Gerhardt

An den beiden Kitas in Deschka und Zodel muss einiges getan werden, damit die Kinder auch weiterhin unbeschwert betreut werden können. Die kommunale Kita in Deschka und die evangelische in Zodel haben verschiedene Schäden und notwendige Instandsetzungen aufgelistet und der Gemeindeverwaltung übergeben.

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Im "Schlumpfenhaus" Deschka ist Bedarf am Erneuern der Toiletten für die Kinder und das Personal und neue Fliesen sollen an die Wände. Darüber hinaus ist der Bodenbelag zu einer Stolperfalle geworden und muss erneuert werden, ebenso der Zaun um die Einrichtung. Alles zusammen kostet fast 14.800 Euro.

Gehweg ist eine Unfallquelle

In der Kita "Zum Guten Hirten" in Zodel erstrecken sich die Arbeiten auf den Außenbereich. Betroffen davon ist vor allem der Gehweg. Bereits im vergangenen Jahr erhielt die Gemeinde eine Gefährdungsanzeige, weil der Weg zu einer Unfallgefahr geworden ist. Die Gehwegplatten haben sich gehoben oder gesenkt. Auch ein Gruppenraum ist betroffen, der Fußbodenbelag weist dort Risse auf und muss erneuert werden. Zudem soll der Sandkasten im Garten vergrößert werden, um den spielenden Kindern mehr Platz zu bieten. Die Gesamtkosten betragen rund 13.800 Euro.

Um diese Vorhaben umzusetzen, hat die Gemeinde Neißeaue Fördergelder über das Regionalbudget im Leader-Programm beantragt. Ersatzbeschaffungen und Instandsetzungen werden zu 80 Prozent gefördert, sagte Bürgermeister Per Wiesner im Gemeinderat. Voraussetzung ist aber, dass die Gemeinde die Zuwendungsbescheide für beide Häuser erhält. Unterm Strich bleiben für die Gemeinde 5.700 Euro, die sie selbst aufbringen muss. Vorbehaltlich des Fördermittelbescheides stimmten die Gemeinderäte für diese Instandsetzungen.

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