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Eisstockschützen in Niesky suchen Nachwuchs

Die Abteilung des Eislaufvereins ist auf neun Sportler geschrumpft. Die mussten in der Corona-Zeit pausieren. Jetzt aber gibt es wieder Erfolge.

Die Nieskyer Eisstockschützen brauchen Nachwuchs. Im Winter wie im Sommer wird trainiert. Hier ein Bild aus dem Jahr 2018: Detlef Wollmann, Gerlinde Hundeck, Sven Beckert und Frank Hundeck (von links) präsentieren ihre Sportart.
Die Nieskyer Eisstockschützen brauchen Nachwuchs. Im Winter wie im Sommer wird trainiert. Hier ein Bild aus dem Jahr 2018: Detlef Wollmann, Gerlinde Hundeck, Sven Beckert und Frank Hundeck (von links) präsentieren ihre Sportart. © André Schulze

Der Erfolg für die Eisstockschützen des Eislaufvereins Niesky ist zurück. Erst vor kurzem gab es in Jonsdorf bei der ersten Sachsen- und Kreismeisterschaft nach der Corona-Pause ein Zusammentreffen mit den Mannschaften der Gastgeber, aus Crimmitschau und Deutsch Ossig. Nach anfänglichen Problemen steigerten sich die Nieskyer im Verlauf des Wettkampfes und belegten in der Regionalwertung Rang zwei. Im Sachsenpokal gab es am Ende für Christa Meyer, Mario Schulzeck, Ronny Stollbrock, Detlef Wollmann und Frank Scheinflug einen dritten Platz.

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Allerdings ist die Freude bei den Eisstockschützen nicht ungetrübt. Denn die Zahl der Mitstreiter ist auf neun geschrumpft. "Unsere Altersstruktur ist wie bei anderen Vereinen nicht gerade günstig. Wir haben einen Spieler in den Dreißigern, einen in den Vierzigern. Der Rest hat die 50 oder sogar 60 schon überschritten", erzählt Frank Scheinflug, der selbst bereits viele Jahre dabei ist. "Wir brauchen deshalb dringend neue Interessenten."

Eisstockschießen ist ideal für Familien

Das Tolle am Eisstockschießen sei, dass dieser Sport im Sommer wie im Winter betrieben werden könne und "ideal für Familien ist, die sich gemeinsam an der frischen Luft sportlich betätigen wollen", meint der Nieskyer. Treffpunkt sei immer das Eisstadion. Im Sommer werde dort mittwochs ab 18.30 Uhr trainiert, im Winter montags ab 19 Uhr. "In der Vergangenheit hatten wir in der Vorweihnachtszeit schon Besuch von Lehrern, Erzieherinnen und Angestellten aus dem Landratsamt." Die Schnupperstunden hätten leider nichts gebracht. Denn: "Keiner ist bei uns hängengeblieben."

Seit dem Ende der Corona-Einschränkungen wird am Eisstadion wieder fleißig geübt. Denn die nächsten Wettkämpfe stehen schon fest. Am 16. September kämpfen die Nieskyer - erneut in Jonsdorf - um den "Schäfer-Jonas-Pokal". Im November gibt es zwei Turniere in Erfurt.

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