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Nieskyer jubeln über ihr "frisches Grün"

Die Hockey- und Fußball-Spieler der Nieskyer Vereine weihten den neuen Kunstrasen der Jahnsportstätte ein - und spielten das ganze Wochenende lang.

Im Beisein von Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann (rote Jacke) wurde Freitagabend der neue Kunstrasenplatz in der Fichtestraße offiziell eingeweiht.
Im Beisein von Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann (rote Jacke) wurde Freitagabend der neue Kunstrasenplatz in der Fichtestraße offiziell eingeweiht. © André Schulze

Am Freitagabend konnten die beiden Nieskyer Sportvereine Eintracht und der Hockeyclub den neuen Rasensportplatz nun offiziell in Besitz nehmen. Im Beisein von Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann und Vertretern von Sportverbänden wurde das Band durchgeschnitten.

Als Erste durften die jüngsten Hockeyspieler auf den Rasen. Denn der neue Kunstrasenplatz dient auch der Nachwuchsförderung sowohl in Hockey als auch im Fußball. Rund 150 Mitglieder zählt der Hockeyclub, davon sind zwei Drittel Kinder und Jugendliche. Die Eintracht kommt auf rund 250 Mitglieder mit einem ebenso hohen Anteil junger Fußballspieler. Beide Vereine sorgten mit Spielen und Schnuppertrainings für ein sportliches Wochenende.

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Über 400.000 Euro hat die Neuanschaffung gekostet. Mit finanzieller Unterstützung des Landessportbundes und der Stadt sowie rund 700 Arbeitsstunden beider Vereine konnte der neue Belag im vergangenen Herbst gelegt werden. Zwischen den Vereinen musste der Kompromiss gefunden werden, einen solchen Kunstrasen auszuwählen, der für beide Sportarten geeignet ist. Das sei mit dem nun verlegten Belag gelungen, bestätigen beide Vereine. Dieser zeichnet sich durch eine höhere Dichte der "Grashalme" aus und kann das Wasser länger speichern als vergleichbarer Kunstrasen.

Der bisherige Kunstrasen musste ausgetauscht werden, da bereits nach zehn Jahren dieser die notwendige Haltbarkeit nicht mehr aufwies. Die Stadt und die Vereine haben nicht nur um die Qualität des neuen Kunstrasens gerungen, sondern auch um dessen Finanzierung. Seit April kann coronabedingt erst darauf gespielt werden, aber beide Vereine sind glücklich über diese Anschaffung. In die Pflege und Wartung wird sich hinein geteilt. Als Nächstes soll noch ein fahrbares Gerät angeschafft werden, ähnlich einem großen Staubsauger, damit der neue Rasen länger als zehn Jahre grün bleibt.

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