Niesky
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Niesky will der Umwelt gerechter werden

Dafür sucht die Stadt einen Manager. Der soll sich um mehr Ökologie in der Entwicklung kümmern. Auch andere Kommunen bemühen sich darum.

Von Frank-Uwe Michel
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Niesky erhofft sich durch einen Nachhaltigkeitsmanager unter anderem Anregungen für die fußgänger- und radlerfreundliche Umgestaltung der Innenstadt.
Niesky erhofft sich durch einen Nachhaltigkeitsmanager unter anderem Anregungen für die fußgänger- und radlerfreundliche Umgestaltung der Innenstadt. © SZ/Archiv

Niesky soll sich in den nächsten Jahren nachhaltiger entwickeln. Um dies voranzutreiben, will die Stadt einen Manager einstellen, der im Rahmen eines Bundesprogramms zur Umsetzung ökologischer Ziele in Strukturwandelregionen finanziert werden soll.

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Insgesamt sind für die Dauer von zwei Jahren Gesamtkosten von 330.000 Euro vorgesehen. Neben den Personalkosten spielen hier auch Beratungsleistungen, Sachausgaben und Investitionen mit hinein. Angestrebt wird eine 90-prozentige Förderung, der Eigenanteil der Stadt würde demnach nur 33.000 Euro betragen.

Flächenentsiegelung und mehr Biodiversität

Oberstes Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines Nachhaltigkeitskonzeptes für die Stadt. Daraus sollen sich konkrete Maßnahmen ergeben. Insbesondere will Niesky das Flächenmanagement und die Stadtentwicklung verbessern. Darüber hinaus erhofft man sich Anregungen für den ÖPNV sowie die Schaffung einer radler- und fußgängerfreundlichen Innenstadt. Schließlich geht es auch um die Entsiegelung von Flächen und Maßnahmen, mit denen die Biodiversität in der Stadt und den Ortsteilen gefördert wird.

Andere Kommunen ticken ähnlich wie Niesky. Seit über einem Jahr arbeitet Görlitz an der Einstellung eines Nachhaltigkeitsmanagers, der nun Anfang Juni seine Arbeit aufnehmen soll. Früher hatte es diese Stelle bereits gegeben, war aber aufgrund von Finanzproblemen gestrichen worden. In Kodersdorf gibt es inzwischen Klima- und Energiemanagement. Auch Rothenburg strebt das an.

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