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Salzsilos für sicheres Arbeiten

Mit dieser Anschaffung hat das Befüllen der Streufahrzeuge mit Big Packs ein Ende. Das übernimmt nur noch ein Mitarbeiter.

Der Bauhof Niesky bekam am Dienstag zwei Silos für Streusalz geliefert. Jeder Behälter fasst 36 Tonnen Salzgut.
Der Bauhof Niesky bekam am Dienstag zwei Silos für Streusalz geliefert. Jeder Behälter fasst 36 Tonnen Salzgut. © André Schulze

Auf Tiefladern gelegt, rollten am Dienstag zwei große Silos im Bauhof der Stadt Niesky an. In ihnen soll künftig das Streusalz gelagert werden und damit die Big Packs ablösen, aus denen bisher die Bauhofmitarbeiter die Streufahrzeuge befüllt haben.

Zu früher Stunde, bei Frost, Schnee und Eis, eine Tonne Streusalz aus einem großen Plastiksack zu entnehmen, das gehörte über Jahre zum Alltag im Bauhof. Der Big Pack musste an einen Bagger angehängt werden und über das Streufahrzeug gehievt werden. Dazu waren zwei Kollegen notwendig. Ein schwerer und gefahrvoller Job, der dem Arbeitsschutz widersprach. Das hat nun sein Ende gefunden, auch wenn die restlichen Big Packs noch aufgebraucht werden. Seit Dienstag stehen im Bauhofgelände am Waggonbau zwei Stahlsilos, die jeweils 36 Tonnen Streusalz aufnehmen können. Wie Sachgebietsleiter Enrico Bachmann berichtet, haben die Behälter eine spezielle Innenbeschichtung, die das Salz nicht mehr feucht und damit klumpen lässt.

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Bisher wurde das Streusalz in diesen Big Packs angeliefert. Eine Tonne wiegt jeder diese Plastiksäcke.
Bisher wurde das Streusalz in diesen Big Packs angeliefert. Eine Tonne wiegt jeder diese Plastiksäcke. © André Schulze

Preiswerte Anschaffung

Ein Mitarbeiter wird nur noch für das Bedienen benötigt. Das Fahrzeug fährt unter das Silo, eine Klappe wird geöffnet und das Streufahrzeug mit Salz gefüllt. Die Silos kommen von der Firma Südwestdeutsche Salz Werke AG, die auch in Zukunft das lose Salz dafür liefern wird. Mit 51.300 Euro ist die Anschaffung ein Schnäppchenkauf, zwar gekoppelt an einen Liefervertrag, aber sonst wird diese Summe allein für einen Behälter fällig. Unterm Strich spart die Stadt im Jahr rund 6.000 Euro ein, hat Bachmann ausgerechnet. Denn die Big Packs sind teurer und erfordern mehr Aufwand. Zudem müssen sie fachgerecht entsorgt werden.

Dass die Big Packs harte Muskelarbeit sind, haben die Bauhofmitarbeiter besonders im diesjährigen Winter erlebt. Rund 260 Tonnen Streusalz wurden ausgefahren, das sind 260 Big Packs. Der Vorrat reichte nicht, sie mussten im Januar nachbestellt werden. Im vorjährigen Winter waren es nur 38 Tonnen Streumittel, die mit den vier Winterdienstfahrzeugen des Bauhofes auf die Straßen gebracht wurden.

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