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Freistaat gestaltet das Schöpsufer um

Die Arbeiten laufen seit 2017. Nun wird ein neuer Abschnitt in Horka in Angriff genommen. Investiert werden rund 140.000 Euro.

Von Frank-Uwe Michel
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Der Weiße Schöps, hier zwischen Särichen und Horka, wird immer naturnaher gestaltet. Am Montag begannen die Arbeiten auf einem weiteren Abschnitt.
Der Weiße Schöps, hier zwischen Särichen und Horka, wird immer naturnaher gestaltet. Am Montag begannen die Arbeiten auf einem weiteren Abschnitt. © freier Fotograf

Der Weiße Schöps wird immer naturnaher gestaltet. Am Montag begannen auf einem etwa 300 Meter langen Stück in Horka die Arbeiten in einem weiteren Abschnitt. Im Auftrag der Landestalsperrenverwaltung (LTV) werden in drei Bauabschnitten vor allem die Ufer instandgesetzt.

Begonnen wurde oberhalb der Straßenbrücke Nieskyer Straße. In den nächsten Wochen wird der marode Uferverbau aus verschiedenen Befestigungen entfernt. Außerdem werden die Böschungen abgeflacht und punktuell bepflanzt. Mithilfe von sogenannten ingenieurbiologischen Bauweisen geht es danach um die Befestigung der Ufer. Dabei werden Faschinen eingesetzt. Dies sind Äste, vorwiegend von Laubbäumen oder austriebsfähigen Weiden, die in Bündeln längs des Flusslaufes eingebaut werden. Sie sollen die Böschung vor Erosion schützen.

Ziel ist es, eine naturnahe, beschattete Uferlinie herzustellen. Dadurch soll die Gewässerstruktur des Weißen Schöps ökologisch aufgewertet werden. Laut LTV-Sprecherin Katrin Schöne wird dadurch gleichzeitig der Aufwand in der Gewässerunterhaltung reduziert. Die Landestalsperrenverwaltung investiert in das Vorhaben rund 140.000 Euro, die aus Mitteln des Bundes finanziert werden. Noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.