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Rosengarten für Nieskys Ortsteil See

Der Ortschaftsrat hat ein Kleinod aus den 1960er Jahren wiederbelebt - als Treffpunkt für die Einwohner.

Niesky OT See.
Im Bild: Einweihung des Rosengartens Moholz in See.
Stichworte:
Foto: Daniela Schulze
Foto: Daniela Schulze
Niesky OT See. Im Bild: Einweihung des Rosengartens Moholz in See. Stichworte: Foto: Daniela Schulze Foto: Daniela Schulze © Daniela Schulze

Ihren neuen Rosengarten haben die Seer Einwohner am Sonnabend in Besitz genommen. Oberbürgermeisterin Beate Hoffmann und Ortschaftsratsvorsitzender Werner Müller durchschnitten das Band zu diesem kleinen Park. Damit haben sich die Seer am Dreieck Mittelstraße und Lange Straße einen Treffpunkt geschaffen.  

Möglich wurde dieser durch Fördermittel aus dem Leader-Programm. 8.000 Euro bekamen die Seer, 1.600 Euro steuerte der Ortschaftsrat als Eigenmittel bei. Einen ersten finanziellen Zuschuss hat der Ortschaftsrat aus dem sächsischen Förderprogramm "Ehrenamt im Unbezahlbarland" bekommen. Er beantragte dafür 500 Euro. Dazu kamen Spenden, Eigen- und Sachleistungen.  Bereits vor zwei Jahren sollte der Rosengarten neu entstehen. Aber es fehlte der Stadt an Fördermitteln.

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Nicht zum Telefonieren vorgesehen ist diese grüne Telefonzelle. Sie ist ein Büchertauschplatz, in der die Einwohner ihre Bücher für andere Leser ablegen können und sich an der Literatur bedienen können.
Nicht zum Telefonieren vorgesehen ist diese grüne Telefonzelle. Sie ist ein Büchertauschplatz, in der die Einwohner ihre Bücher für andere Leser ablegen können und sich an der Literatur bedienen können. © Daniela Schulze

Das kulturelle Zentrum von See

Für die alten Seer ist der Rosengarten keine neue Erfindung. Dieser befand sich in den 1960er Jahren im Dreieck Lange Straße und Mittelstraße. "Hier war das kulturelle Zentrum von Moholz", erinnert sich Stadtrat Helmut Schuster. Hier stand auch eine Fahnenstange, an der der Maibaum befestigt wurde. Helmut Schuster gehört mit zu den Seern, die diesen Platz wieder herrichten wollen. Das ist nun geschehen, auch wenn kleine Restarbeiten noch zu erledigen sind. 

Markant steht eine grün lackierte Telefonzelle an diesem kleinen Park. Darin sind Bücher enthalten, die gelesen und getauscht werden können. Wer zu Hause ausgelesene und gut erhaltene Bücher hat, die auch andere interessieren könnten, kann sie dort ablegen. Vielleicht findet derjenige dort auch etwas Spannendes für sich. Die Initiatoren wünschen sich, dass der Rosengarten von den Bürgern angenommen wird und von Vandalismus und Verschmutzungen verschont bleibt.  

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