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Staatsanwalt ermittelt noch zu totem Nieskyer

Im Mai wurde ein Nieskyer in Berlin bei einer Auseinandersetzung tödlich verletzt. Der mutmaßliche Täter sitzt seitdem in U-Haft.

Nieskyer Jugendliche und Freunde richteten für den in Berlin ermordeten 19-Jährigen im Freizeitpark am Rosensportplatz eine Trauerfeier aus. Das geschah am 21. Mai, eine Woche nach der schrecklichen Tat.
Nieskyer Jugendliche und Freunde richteten für den in Berlin ermordeten 19-Jährigen im Freizeitpark am Rosensportplatz eine Trauerfeier aus. Das geschah am 21. Mai, eine Woche nach der schrecklichen Tat. ©  privat

Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen zu einem Tötungsdelikt in Berlin. Das erfuhr SZ auf Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft Berlin. Bei der Straftat kam am 15. Mai ein Nieskyer Jugendlicher ums Leben.

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Nach Aussage der Pressestelle wird damit gerechnet, dass die Ermittlungen des Staatsanwaltes im September abgeschlossen werden. "Wir stehen kurz vor dem Ende", sagte Sprecher Martin Stelzner. Der mutmaßliche Täter sitzt weiter in Untersuchungshaft. Er stellte sich am Tag nach der Tat der Polizei im Beisein eines Rechtsanwaltes. Wann es zu einer Anklage kommt, ist vom Termin her noch offen.

Die Straftat ereignete sich in einem Park in Berlin-Zehlendorf, als nachts der 19-Jährige mit zwei Freunden und mit Alkohol feierte. Er wurde von einem 20-Jährigen nach einem Streit mit einem Messer attackiert. Dieser verletzte den Nieskyer so schwer, dass er noch in derselben Nacht am Tatort verstarb.

Laut Staatsanwaltschaft soll der mutmaßliche Täter schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten sein und kleine Delikte begangen haben. Wie schwer das Tötungsdelikt gegen ihn wiegt, wird der Richter zu entscheiden haben.

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