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Nieskys Waldbad ist bis Pfingsten bereit

Wann die Besucher tatsächlich ins Nieskyer Freizeitparadies kommen dürfen, hängt vor allem von zwei Faktoren ab.

Waldbad-Mitarbeiter Olaf Hansch hat jetzt die Schwimmbecken gereinigt. Bis zum Pfingst-Wochenende soll die Anlage eröffnungsbereit sein.
Waldbad-Mitarbeiter Olaf Hansch hat jetzt die Schwimmbecken gereinigt. Bis zum Pfingst-Wochenende soll die Anlage eröffnungsbereit sein. © André Schulze

Wann das Badevergnügen in diesem Jahr in Niesky starten kann, steht noch nicht fest. Dass es aber trotz dritter Corona-Welle demnächst irgendwann losgeht, davon sind die Stadtwerke als Betreiber überzeugt. Entsprechend akribisch laufen die Vorbereitungen für den "Tag X".

Ziel ist es, bis Pfingsten alle Arbeiten abgeschlossen zu haben, "sodass wir dann theoretisch eröffnen könnten", so Stadtwerke-Sprecherin Sabine Michler. Doch ob es so kommt, kann aktuell noch niemand sagen. Entscheidend wird dann die gerade gültige Verordnung der Corona-Bestimmungen sein. Und auch das Wetter spielt natürlich eine entscheidende Rolle. Weil Pfingsten diesmal schon auf das vorletzte Mai-Wochenende fällt, könnten die Temperaturen den Öffnungsbestrebungen zuwider laufen. "Zuletzt haben wir meist Anfang Juni die ersten Gäste begrüßt. Ich denke, da bleibt noch ein bisschen Spielraum", so Michler.

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Stadtwerke investieren in neue Becken

Bis es soweit ist, haben die für das Waldbad zuständigen Mitarbeiter noch gut zu tun. So wurden jetzt die Schwimmbecken noch einmal intensiv gereinigt. Zuvor war bereits das letzte der insgesamt vier Durchschreitebecken erneuert worden. 2019 und 2020 hatten die Stadtwerke schon die anderen drei Becken auf Vordermann gebracht. "Damit sind jetzt alle aus Edelstahl. Das ist der aktuelle Stand der Technik und erspart uns eine Menge Reinigungsaufwand", weiß die Stadtwerke-Sprecherin.

Bevor sich im Nieskyer Waldbad wieder die Besucher tummeln können, müssen noch einige Vorarbeiten geleistet werden.
Bevor sich im Nieskyer Waldbad wieder die Besucher tummeln können, müssen noch einige Vorarbeiten geleistet werden. © André Schulze

Darüber hinaus hat sie aber auch das Hygienekonzept im Blick. Der Bundesverband öffentlicher Bäder hat seine Vorgaben erst kürzlich aktualisiert. Möglicherweise ergibt sich daraus Anpassungsbedarf. Fest steht unterdessen, dass in den Gebäuden auch in diesem Jahr Maske getragen werden muss. Und eingelassen wird auf 15 Quadratmeter Liegefläche - wie schon 2020 - nur ein Besucher. Somit dürfen lediglich 216 Gäste gleichzeitig im Waldbad Niesky sein.

Diese Regelung hatte die Gesamtzahl im vergangenen Jahr arg gedrückt. 2020 tummelten sich gerade mal 18.332 Wasserratten in den Fluten. Ein Jahr zuvor waren es mit 33.602 noch fast doppelt so viel. 2018 ließen sich sogar 39.253 Besucher das Badevergnügen nicht entgehen.

Die rückläufigen Besucherzahlen drücken natürlich auch die Einnahmen in den Keller. Für 2020 hatte Stadtkämmerer Steffen Kluske mit 65.000 Euro geplant. Am Ende standen 48.000 Euro auf der Haben-Seite. Entsprechend niedriger wurde die Planzahl für 2021 angesetzt. "Der Wert liegt jetzt bei 50.000 Euro", so Kluske.

Beachvolleyball-Anlage ist in Planung

Noch mehr Zuspruch könnte es perspektivisch durch die Vergrößerung der Liegeflächen geben. Zwischen Plittstraße und Freibad gibt es ein Stück freies Gelände. Dort wäre zudem Platz für eine Beachvolleyball-Anlage. Allerdings müsste dorthin vom Umkleidebereich her ein Durchbruch geschaffen werden. "Das ist nicht eben mal schnell gemacht. Das muss überlegt werden und kostet Geld", erklärt Sabine Michler. Deshalb ist das Projekt für 2021 noch nicht geplant, in den darauffolgenden Jahren aber durchaus realistisch.

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