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Nur halb so viele Besucher im Waldbad

Mit über 18.000 Gästen ist die Saison im Nieskyer Freibad zu Ende gegangen. Dazu kommt noch eine Überraschung.

Trotz der wenigen Besucher in diesem Jahr kam der Badespaß bei den Gästen nicht zu kurz. Zumal auch das Wetter dafür sorgte.
Trotz der wenigen Besucher in diesem Jahr kam der Badespaß bei den Gästen nicht zu kurz. Zumal auch das Wetter dafür sorgte. © André Schulze

Genau 18.332 Besucher zählte das Waldbad in der am 4. September beendeten Saison. Das ist gut die Hälfte weniger als in den vergangenen beiden Jahren. Im vergangenen Jahr zählte das Freibad 33.602 Gäste, 2018 waren es mit 39.253 Besuchern fast 40.000. Das geht aus der Statistik der Stadtwerke Niesky als Betreiber des Freizeitparks hervor. 

Ursache des Besucherrückganges ist in der Corona-Pandemie zu sehen und den damit verbundenen Auflagen. Diesen fiel zum Beispiel das Kinderfest zum Opfer, das traditionell am Kindertag im Waldbad veranstaltet wird. Denn Corona-bedingt öffnete das beliebte Bad erst am 6. Juni. Ab diesen Tag durften das Waldbad nur 216 Menschen gleichzeitig besuchen. Das führte zu Warteschlangen beziehungsweise dazu, dass Badegäste sich erst gar nicht auf den Weg machten. Auf alle Fälle sind die Stadtwerke froh, dass auch die Saison 2020 trotz der Corona-Einschränkungen wieder ohne schlimme Unfälle gemeistert wurde, teilt Verwaltungsleiterin Sabine Michler mit.

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Erfolg der Saison ist wetterabhängig

Mit der Corona-Saison ist die Besucherzahl erstmalig seit einigen Jahren unter die Marke von 20.000 gerutscht. Aber wenn man sich die Zahlen anschaut, ist zu sehen, dass es in den beiden letzten „Schlechtwetter-Sommern“ 2016 und 2017 auch nur rund 2.000 beziehungsweise 3.000 Besucher mehr waren als in diesem Jahr. Der Rekordtag 2020 war der 21. August, an dem insgesamt 707 Badegäste gezählt wurden. Nicht zu vergleichen mit dem Rekordtag 2019 mit 1.722 Besuchern. Diese wurden am 30. Juni gezählt. Trotz der mageren und schwierigen Saison sind die Stadtwerke allen Badbesuchern für ihr Verständnis und ihre Geduld dankbar.    

Eine Überraschung gab es für die Stadtwerke nach der Schließung des Bades. Das Filmteam der Reihe "Wolfsland" hatte sich zu einem Nachtdreh angemeldet. Es machte vom Freitag zum Sonnabend Aufnahmen im Waldbad. Mit dabei waren die Schauspieler Götz Schubert, im Film Kommissar "Butsch" Schulz, und Uwe Preuss, der als Joro Schwarzbach einen Freund des Kommissars verkörpert. Ob das Nieskyer Waldbad im Film zu einem Görlitzer Freibad wird, weil in der Neißestadt die Haupthandlung spielt, bleibt abzuwarten. Die inzwischen schon neunte Folge des Wolfsland-Krimis soll nächstes Jahr im Fernsehen gezeigt werden.    

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