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Lampe auf der Bautzener leuchtet wieder

Ein Autofahrer hatte sie umgefahren. Das hatte Auswirkungen auf ein Wohngebiet in Niesky.

Von Steffen Gerhardt
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Die Straßenlampe an der Bautzener Straße zur Einmündung Schillerstraße ist ersetzt und wieder in Betrieb.
Die Straßenlampe an der Bautzener Straße zur Einmündung Schillerstraße ist ersetzt und wieder in Betrieb. © André Schulze

Sie steht wieder, die Straßenlampe an der Bautzener Straße, Einmündung Lessingstraße, und leuchtet auch. Dieser Tage wurde eine neue Straßenlampe vom Bauhof der Stadt installiert und angeschlossen. Damit leuchten die Straßenlampen auch im angrenzenden "Dichterviertel" von Niesky wieder.

Ein unbekannter Kraftfahrer hatte diese Straßenlampe am Nachmittag des 22. Dezember mit seinem Auto angefahren. Dabei wurde die Straßenlampe so stark beschädigt, dass diese unmittelbar vor Ort und sofort komplett demontiert werden musste. Die Lampe ragte über die Straße und stellte eine akute Gefahr dar. Dazu musste die Polizei die Fahrbahn absichern. Auch wenn der Verursacher unerkannt blieb, ist zumindest jetzt der Schaden wieder behoben.

Die Auswirkungen der umgefahrenen Laterne sind groß gewesen. Nicht nur finanziell mit über 2.500 Euro. Aus Sicherheitsgründen musste am selben Tag noch ein Teil der vorhandenen Straßenbeleuchtungsanlage abgeschaltet werden, weil die Lampe nicht separat stromlos geschaltet werden kann. Damit blieben nicht nur Abschnitte der Bautzener Straße - stadtauswärts ab Haus Plitt - und der Plittstraße dunkel, sondern auch die komplette Schiller-, Lessing-, Herder-, Goethe- und Waldstraße konnte nachts nicht beleuchtet werden. Hinzu kamen größere Tiefbauarbeiten und das Beschaffen des Materials, so dass die Lampe erst in der ersten Januarwoche neu installiert werden konnte.

Auch wenn es hier einen klaren Verursacher gibt, schließt die Stadt nicht aus, dass es immer wieder zu Ausfällen von Straßenlampen kommen kann. Sachgebietsleiter Enrico Bachmann sieht die Ursache in dem teils überalterten Stromnetz, dass in der Nieskyer Erde liegt. "Fehler zu lokalisieren ist da nicht immer einfach, ebenso den Ausfall gering zu halten", sagt Bachmann. An einem Stromkabel hängen oft mehrere Straßenzüge. Hinzu kommt, dass die durch einen Baggerhub am 21. September beschädigte Zehn-Kilovolt-Stromleitung immer noch Nachwirkungen auf das Nieskyer Stromnetz hat. Eine dreiviertel Stunde waren an dem Nachmittag zahlreiche Haushalte, Betriebe und Einrichtungen in den Gemeinden Horka, Kodersdorf, Neißeaue und teilweise in Niesky ohne Strom.

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