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Görlitz

Niischu heißt das neueste Panda-Baby

Im Görlitzer Tierpark gibt's Nachwuchs: Der 20. Katzenbär ist auf der Welt. Besucher erhalten einen exklusiven Einblick. 

Kuratorin Catrin Hammer hält die erst drei Wochen alte Niischu in den Händen.
Kuratorin Catrin Hammer hält die erst drei Wochen alte Niischu in den Händen. © Tierpark

Es ist ein Mädchen! Das Panda-Pärchen Nima und Metok hat Nachwuchs bekommen. Niischu heißt der 20. Katzenbär, der im Görlitzer Tierpark auf die Welt gekommen ist. Der Name ist tibetisch und steht für die Zahl 20. 

Seit 1997 werden die Pandas aus den alpinen Regionen des zentralasiatischen Hochlandes im Tierpark gehalten und seit 2000 regelmäßig gezüchtet. "Die 20 Nachwuchstiere sind ein wertvoller Beitrag zum Erhalt dieser in freier Wildbahn stark gefährdeten Tierart", erklärt Kuratorin Catrin Hammer. Ob die Zerstörung des Lebensraumes, die illegale Jagd, der Tierhandel und die durch Haushunde übertragene Staupe-Erkrankung - das sind nur einige Beispiele aus der Liste der existenziellen Gefahren.

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Seit Beginn der Panda-Haltung nimmt der Tierpark am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm für diese Tierart teil. Der Zuchtbuchkoordinator errechnet und empfiehlt, welches Weibchen mit welchem Männchen genetisch am besten zusammen passt. Auf diesem Weg ist das derzeitige Pärchen Nima und Metok zusammengekommen. Auf diesem Weg ist auch Sanju, Jungtier Nummer 19 an den Zoo von Opole in Polen bestimmt worden.

"Wohin Niischu nächstes Jahr geht, werden wir erst Ende des Jahres erfahren", erklärt Catrin Hammer. "Jetzt muss das kleine Panda-Mädchen erst einmal ordentlich wachsen." 

Dabei gewährt der Tierpark den Besuchern einen exklusiv Einblick in die Pandahöhle. Im Eingangsgebäude hängt ein Monitor. Und auf der Internetseite gibt's eine Pandacam. "So kommen Niischu und Nima sogar live Tag und Nacht ins Wohnzimmer", so die Kuratorin.

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